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Automobil-Revolution rund um den Globus ist weiß-grün

E-Mobilität und neue "Player": Die Automotive-Industrie verändert sich rasant. Davon profitieren aktuell steirische Betriebe.

Die Antriebswellen für das „Hypercar“ des jungen Kroaten Mate Rimac kommen aus Kapfenberg.
© Stephan Bauer Die Antriebswellen für das „Hypercar“ des jungen Kroaten Mate Rimac kommen aus Kapfenberg.

Aus der Hobby-Werkstatt bei Zagreb innerhalb von nur wenigen Jahren auf die große Bühne der internationalen Automobilbauer: Knapp 130 Kilometer von der südsteirischen Grenze entfernt, hat hier der Kroate Mate Rimac mit nur 19 Jahren die Basis für sein heute weltweit tätiges Unternehmen gelegt. Rund 500 Mitarbeiter beschäftigt der Kroate mittlerweile. 

Der Aufstieg der Automobilmarke „Rimac“ ist eng mit der Steiermark verbunden, wie der junge Chef – in perfektem Deutsch – betont. „Wir arbeiten sehr intensiv mit Pankl Racing Systems in Kapfenberg zusammen. Die Antriebswellen für unser ‚Hypercar‘ kommen aus der Obersteiermark“, sagt Rimac. Das Bild, das der erst 31-Jährige zeichnet, ist charakteristisch für den milliardenschweren Automobilmarkt: neue Autobauer, die auf steirische Zulieferunternehmen setzen. 

Diesen Trend bestätigt auch  das aktuelle Engagement der steirischen Magna: So liefert der Thondorfer Autobauer die Entwicklungsarbeit für das neueste Modell den vietnamesischen VinGroup, die erst 2017 (!) gegründet  wurde. „Das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie uns unsere Erfahrung in der Fahrzeugentwicklung und -fertigung dazu prädestiniert, Neueinsteiger im Automobilbau zu unterstützen“, so Magna-International-Präsident Günther Apfalter. 

Magna ist Türöffner in China und in Vietnam

Nicht die einzige Neuentwicklung, die Magna aktuell forciert: Im gemeinsamen Joint Venture mit der chinesischen BAIC-Gruppe findet sich steirisches Know-how im Senkrechtstarter „Arc­fox“, der 2020 auf die Straßen kommen soll.  Die Art des Antriebs spiele dabei keine Rolle, sagt Apfalter: „Wir stellen die Produkte her, die von unseren Kunden gewünscht werden.“ Einen raschen Siegeszug der E-Mobilität erwartet er indes nicht:  „Wir gehen 2030 von einem Anteil der Verbrennungsmotoren von 16 bis 21 Prozent aus. Reine E-Fahrzeuge werden hingegen nur einen Marktanteil von 9 bis 17 Prozent haben.“ 

Auch beim Grazer Antriebsspezialisten AVL sieht man noch großes Potenzial in der Verbrennungskraftmaschine, wenngleich die E-Mobilität für die vielen neuen „Player“ im Automobilzirkus verantwortlich zeichne, betont AVL-Geschäftsführer Uwe Dieter Grebe: „Wir sehen extrem viele neue Unternehmen, die den Mut haben, in der Autoindustrie aktiv zu werden – darunter viele E-Spezialisten.“ Für den steirischen Betrieb (9.500 Mitarbeiter weltweit, knapp 4.000 davon in Graz) ergeben sich dadurch neue Geschäfte: „Dadurch wächst keine Konkurrenz, sondern ein neues Betätigungsfeld.“

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