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Australien züchtet Korallen im Steirer-Glashaus

Die Glashäuser der Murecker T.M.K sind selbst in Australien begehrt: Darin werden Korallen fürs Great Barrier Reef gezüchtet.

Michael Dastig gestaltet und produziert Spezialglashäuser für individuelle Kundenbedürfnisse.
© kk Michael Dastig gestaltet und produziert Spezialglashäuser für individuelle Kundenbedürfnisse.

Die ersten Container aus der Steiermark sind bereits in Down Under gelandet, und zahlreiche weitere sollen schon recht bald folgen. Denn der besondere Inhalt – spezialgefertigte Glashäuser – ist in Australien für die Korallenzucht höchst begehrt.


„Cairns Marine, ein international agierender Aquaristikproduzent, ist auf uns zugekommen“, erzählt Michael Dastig. „Am Markt bekäme er nur Standardware. Und selbst wenn es gelänge, diese entsprechend zu adaptieren, würde das dann die Kosten sprengen. Spezialanfertigungen im Premiumsegment, wie wir sie seit vielen Jahren machen, suchte er vergeblich.“


Nun ja, nicht ganz vergeblich – schließlich wurde er doch bei Dastig und seinem Unternehmen T.M.K in Mureck fündig. Hier fertigen Dastigs Mitarbeiter ausschließlich Glashäuser auf Anfrage an, „Stangenware“ sucht man vergeblich: Jedes einzelne Haus, egal ob ein oder 200 Quadratmeter groß, wird auf die Bedürfnisse des Kunden maßgeschneidert und für den jeweiligen Verwendungszweck optimiert. „Wir können das, weil wir keine Standardverbindungen bzw. -platten verwenden, sondern ein eigenes Verglasungssystem mit innenliegenden Stehern entwickelt haben. Auch bieten wir die mit Abstand größten Lüftungsvarianten am Markt an“, verrät Dastig das Alleinstellungsmerkmal in einem Marktsegment, das klein, aber fein ist: „Was den Mitbewerb in dieser Glashaus-Oberklasse betrifft, so sprechen wir hier von vielleicht noch drei oder vier weiteren Betrieben in dieser Liga europaweit.“ Die USA oder China fielen hier nicht ins Gewicht, die internationalen Qualitätsbenchmarks „definieren klar die europäischen Hersteller“.

Neue Korallen fürs Riff

Hobbygärtner und Pflanzenprofis von Oslo bis Rom setzen bereits auf die „Princess“ genannten Spezialglaskonstruktionen. Und jetzt eben auch in Australien, wo man in den Becken dank steirischer „Aufsätze“, die stolze sechs mal 18 Meter messen, nun ganzjährig Korallen züchtet: nicht nur fürs Aquarium, sondern auch für das Great Barrier Reef. Dastig: „Australien forciert die Forschung an resistenten Korallenarten. Die Universität Queensland hat bereits zwei Glashäuser angefragt, Cairns Marine will bis zu 60 unserer Häuser hinstellen.“


Was Dastig natürlich enorm freut, ihn aber auch mit einem Problem konfrontiert: „Australien ist eine Ausnahme. Eigentlich gehen wir gar nicht so weit hinaus in die Welt, wie wir aufgrund der Anfragen könnten. Es geht nicht um die Montage, sondern darum, dass die Kunden vor Ort auch einen direkten Ansprechpartner haben wollen.“ Deshalb sucht er Vertriebspartner, die seine Leidenschaft für die gläsernen Sonderbauten teilen. Und einen Tipp fürs Verkaufen hat Dastig für diese schon parat: „Bei den großen Investitionen im Garten entscheiden zumeist die Männer. Unser typischer Kunde ist männlich und 40plus.“


Quergefragt

Was steht am Plan?
Wir sind am Ausweiten der Kapazitäten.
Was motiviert Sie?
Unsere Häuser sind Unikate, das macht es spannend.
Was ist das langfristige Ziel?
Geeignete Vertriebspartner für Europa zu finden.


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