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Ausnahme für kroatische Berufspendler gefordert

Rund 4.000 Berufspendler aus Kroatien sind von den aktuellen verschärften Einreisebestimmungen betroffen – der Großteil sind Facharbeiter bzw. Saisonarbeiter in Mangelberufen.  WKO Präsident Herk fordert die Wiedereinführung der Ausnahmeregelung.

Josef Herk im Interview
© Oliver Wolf WKO Präsident Josef Herk: „Wir fordern für den Pendler-Berufsverkehr aus Kroatien die Wiedereinführung der eigentlich schon zuvor bestehenden Ausnahmeregelung."
Seit 17. August gelten verschärfte Bedingungen für die Einreise von Kroatien nach Österreich – und diese gelten auch für die rund 4.000 kroatischen Berufspendler, die in steirischen Unternehmen arbeiten. Der Großteil davon sind Facharbeiter im Gewerbe und Handwerk bzw. Saisonarbeiter und sind in Mangelberufen tätig. Gab es zuvor eine Ausnahmeregelung für berufliche Pendler, müssen diese jetzt, wollten sie die Quarantäne umgehen, alle 72 Stunden einen neuen negativen Corona-Test nachweisen. Und das stellt die heimischen Betriebe schlagartig vor enorme Herausforderungen  – rund 100 Unternehmen haben in dieser Causa seit Wochenbeginn bereits Anfragen an die WKO Steiermark gestellt.


„Wir fordern für den Pendler-Berufsverkehr aus Kroatien die Wiedereinführung der eigentlich schon zuvor bestehenden Ausnahmeregelung. Schließlich handelt es sich hier um keine Strandparty-Touristen, sondern um Facharbeiter – diese dürfen nicht von ihrem Arbeitsplatz in steirischen Betrieben ferngehalten werden."
WKO Steiermark Präsident Josef Herk

Dazu erwarte man eine zeitnahe Lösung von der Politik, so Herk, "mit der wir in dieser Frage auch schon in engem Austausch sind.“

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