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Aufstieg ohne einen Tropfen Schweiß

Die Berge werden immer mehr zum Umsatzmotor für den Sommertourismus. Wir haben uns umgehört, was es über der Waldgrenze Neues gibt.

Nocky-Flitzer auf der Turrach
© Simone Attisani Photography Elf Seilbahnen locken im Sommer mit dem Erlebnis Berg.
Die Urlauber aus dem In- und Ausland haben die steirischen Berge für sich entdeckt: Fast eine Million Touristen sind im Sommer 2016 mit den 14 Sommerbergbahnen nach oben geschwebt, um in luftiger Höhe Spaß und Action zu erleben oder einfach Natur zu atmen. Der Trend zu Ferien über der Waldgrenze ist ungebrochen und in den letzten Jahren regelrecht explodiert, wie Georg Bliem, Chef der Planaibahnen, vorrechnet: „Vor vier Jahren haben wir rund 3.000 Gäste an Spitzentagen befördert, 2016 haben sich täglich bereits bis zu 10.000 Frischluftfanatiker an den Talstationen gedrängt, um unsere vier Berge, die Planai, die Hochwurzen, den Dachstein oder den ,Wilden Berg Mautern‘, ohne körperliche Kraftanstrengung zu erobern.“
Auch die Zahl der Mitarbeiter bestätigt den Trend nach oben: „Im Winter haben wir 430 Beschäftigte, Ganzjahresbeschäftigte bereits 230.“ Rund 350.000 Euro hat der Bahnenchef heuer investiert, um die Gäste mit Neuigkeiten zu locken: „Jeder Berg hat seinen Schwerpunkt, die Planai ist für Familien ausgerichtet, auf der Hochwurzen bestimmt viel Natur den Ferientakt, in Mautern wird das neue Auerwildgehege nicht nur Sprösslinge begeistern und am Dachstein regiert der Eispalast, der heuer seinen zehnten Geburtstag feiert.“ Die wirtschaftliche Sogwirkung der Bahnen kann Bliem auch an der Einsatzbereitschaft der privaten Wirtsleute ablesen, „von denen immer mehr auch den Sommer über ihre Restaurants und Hütten bewirtschaften“.
Auf eine gute Urlaubssaison stellt man sich auch auf der Riesneralm ein, wo Erwin Petz unermüdlich die Werbetrommel rührt. Auch wenn er nicht gerne über Passagierzahlen spricht, die geschätzte Zahl liegt bei rund 20.000 Touristen im Sommer 2016, 60 Prozent mehr Gäste im vergangenen Jahr sprechen auch auf der Riesneralm eine deutliche Sprache. Das Gipfelbad auf 1.900 Metern hat sich als Magnet bewiesen und lockt heuer dazu, bis 20 Uhr den Sonnenuntergang bei einem Steak vom Holzkohlengrill (ab 18.00 Uhr) im oder am Wasser zu genießen. Neu ist auch der E-Bike-Enduro-Park, der im September eröffnet wird und auf 2.000 Watt starken Maschinen ein besonderes Erlebnis verspricht.

Auf der Tauplitz (rund 15.000 Bahngäste 2016) orientiert sich Hubert Mayrhofer an den klassischen Bergfreunden, die gerne wandern, klettern oder sich in der Liegl-Höhle mit der Vergangenheit beschäftigen. Arthur Moser, Fachgruppenobmann der Seilbahnen, sieht die Anstrengungen der Branche in den letzten Jahren bestätigt: „Der Sommer wird zunehmend zu einem unverzichtbaren Umsatzbringer, jede Aktivität auf dem Berg lockt zusätzlich Gäste. Wichtig ist es, auch die Wertschöpfung zu steigern.“

Zitate:

Hubert Mayrhofer, Tauplitz: „Wir setzen auf die klassischen Bergtouristen wie Familien und Klettersportler, die wählen können, mit dem Auto oder mit der Bahn nach oben zu schweben.“

Georg Bliem, Planaibahnen: „Wir bespielen vier Berge und haben jeden speziell positioniert, um den Wünschen aller Zielgruppen zu entsprechen.Vom Wanderer bis zum Extremsportler.“

Erwin Petz, Riesneralm: „Das Sommergeschäft entwickelt sich sehr gut. Das ist vor allem unseren vielen Attraktionen zuzuschreiben. Der Hit ist auch heuer das Gipfelbad auf 1.900 Metern.“


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