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Arbeitslosigkeit sinkt auch im März

Das AMS verzeichnet um 9,2 Prozent weniger Jobsuchende, damit liegt die grüne Mark deutlich unter dem Bundesschnitt. 

Die Arbeitsmarktsituation in der Steiermark bleibt auch im März weiter positiv: Insgesamt 9,2 Prozent weniger Personen sind auf Jobsuche.
© industrieblick - Fotolia Die Arbeitsmarktsituation in der Steiermark bleibt auch im März weiter positiv: Insgesamt 9,2 Prozent weniger Personen sind auf Jobsuche.

Auch im Vormonat hielt der positive Wirtschaftstrend an – das sorgt für einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Steiermark. Insgesamt 38.047 Personen waren im vergangenen Monat auf Arbeitssuche, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 11,2  Prozent bedeutet. Auch die Gesamtarbeitslosigkeit (Arbeitslose und Schulungsteilnehmer) ist um 9,2 Prozent auf 46.865 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote für die weiß-grüne Mark liegt somit bei 6,8 Prozent (minus 1,1 Prozent). Steiermarkweit ist die  Beschäftigung um 3,7 Prozent gestiegen: 19.000 Personen mehr als im letzten Jahr haben einen Arbeitsplatz. Besonders deutlich fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe der Unter-25-Jährigen aus: Dort verzeichnete das steirische AMS einen starken Rückgang von insgesamt 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (799 weniger Arbeitssuchende). 

Umgekehrt wird der Fachkräftemangel immer virulenter, wie auch die aktuelle Statistik zeigt: Ende März waren insgesamt 8980 offene Arbeitsplätze gemeldet, was ein Plus von 32,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmacht. „Die erfolgreiche Suche nach den richtigen Mitarbeitern wird für Betriebe immer aufwendiger“, erklärt AMS-Chef Karl- Heinz Snobe. Daher will man nun vermehrt den heimischen Unternehmern unter die Arme greifen: „Wir wollen allen steirischen Unternehmen beim Recruiting helfen und besuchen im April ganz offensiv Betriebe vor Ort“, kündigt Snobe im Zuge dessen an.

Das Thema Fachkräftemangel ist auch für WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk nach wie vor eines der größten Probleme am Arbeitsmarkt: "Der Fachkräftemangel bleibt auch nach wie vor ein brandaktuelles Thema. Wir müssen hier weiter am Ball bleiben, denn jedes Unternehmen braucht bestens ausgebildete Mitarbeiter."

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