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Zulassungen nehmen wieder Fahrt auf

Nach dem coronabedingten massiven Rückgang bei Autokäufen im Vorjahr steigen die Neuzulassungen nun wieder an.

E-Auto im Showroom beim Laden
© Janni_AdobeStock Elektrisch betriebene Pkw verzeichneten im ersten Quartal 2021 dreistellige Zuwächse.

Grund zum leichten Aufatmen gibt es in der Autobranche. Denn waren die Neuzulassungen im Vorjahr aufgrund der Lockdowns und der insgesamt unsicheren Situation im Land um ein Viertel eingebrochen – das markierte den tiefsten Wert seit 1987 –, so präsentiert die aktuelle Quartalsbilanz 2021 der Statistik Austria nun Zahlen, die beinahe Vor-Corona-Niveau erreichen. „Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres haben die Neuzulassungen von Pkw um 16,2 Prozent auf 63.522 zugenommen. Insbesondere im März legten die Pkw-Zahlen mit einem Plus von 177,1 Prozent – das sind 29.526 Pkw – nach einem Minus von 38,4 Prozent im Jänner sowie dem Minus von 5,7 Prozent im Februar enorm zu. Das bedeutet für den März 2021 nur 7,6 Prozent unter dem Wert vom März 2019“, erklärt Bundesgremialobmann Klaus Edelsbrunner. 

Verantwortlich für diesen „März-Aufschwung“ sei die coronabedingte Verlängerung der Lieferzeiten, so Edelsbrunner: „Die Autos, die jetzt in der Statistik sind, wurden bereits im Herbst/Winter geordert, kommen aber erst jetzt zu den Kunden.“ Von einem Boom könne man also nicht sprechen, so Edelsbrunner, zumal die letzten Monate erneut für Dämpfer gesorgt hättten: „In den Schauräumen ist wenig los, die Menschen sind zurückhaltend, weil keiner weiß, wie sich die Situation entwickelt. Wer um den Job bangt oder wegen Kurzarbeit weniger am Konto hat, kauft kein neues Auto.“

Elektro-Pkw-Zulassungen steigen im dreistelligen Bereich

Was die Statistik betreffe, so sei der Bereich der E-Fahrzeuge spannend, insbesondere auch, was leichte Lkw betreffe, so Edelsbrunner: „Alternativ betriebene Fahrzeuge machten im März 32,4 Prozent der Neuzulassungen aus. Bei rein elektrisch betriebenen Pkw stiegen die Zuwächse um 172,7 Prozent auf 6.620 Autos an, Benzin-Hybride kommen auf ein Plus von 138,3 Prozent oder 10.483 Pkw, und Diesel-Hybrid-Pkw schafften mit 3.462 Stück ein Plus von 188,3 Prozent.“ Zurückzuführen sei das auf die Investitionsprämie von 14 Prozent, die bis Ende Februar für E-Autos geltend gemacht werden konnte: „Die Förderungen wirken. Neun von zehn E-Autos sind Firmenfahrzeuge.“ Auch die neue NoVA, die mit 1. Juli schlagend wird und die Kfz im Schnitt um zehn Prozent verteuere, treibe die Verkäufe bei Lkw an, bestätigt der Obmann: „Die Null-NoVA für Lkw – bzw. die NoVA-alt bei Pkw – kann bei Vertragsabschluss bis 1. Juni und Auslieferung bis 31. Oktober noch geltend gemacht werden.“



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