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Zeitkonten-Modell startet

In der Maschinen- und Metallwarenindustrie gibt es ab 1. Juli ein flexibles Arbeitszeitmodell mit Zeitkonten.

Wie der Fachverband der Maschinen-, Metallwaren- und Gießereiindustrie (FMMGI) und die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp vereinbart haben, ist das Modell vorläufig bis 30. Juni 2019 befristet. Für die Anwendung im Unternehmen ist eine Betriebsvereinbarung notwendig.

Die Eckpunkte im Überblick 

Innerhalb eines Rahmens kann die Normalarbeitszeit in einem bestimmten Durchrechnungszeitraum (bis zu 52 Wochen) flexibel so verteilt werden, dass sie im Durchschnitt 38,5 Stunden pro Woche nicht überschreitet. Die Grenzen der Normalarbeitszeit mit neun Stunden pro Tag und 45 Stunden pro Woche bleiben gewahrt. Zusätzliche Arbeit muss spätestens zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Arbeitswoche angekündigt werden. Arbeitnehmer können Zeitguthaben über mehrere Jahre ansammeln. Ebenso wurde eine entsprechende Regelung für die Schichtarbeit getroffen. "Durch das nun beschlossene Zeitkonten-Modell können die Betriebe besser auf Auftragsschwankungen und Auftragsspitzen reagieren", betont FMMGI-Verbandsobmann Christian Knill. "Es ist ein erster Schritt, weitere Vereinfachungen müssen aber folgen. Denn unsere Branche ist einem enormen globalen Wettbewerb ausgesetzt." 

Unsere Forderungen

Mehr Flexibilität und Vereinfachung im Bereich Arbeitszeit - das ist ein generelles Ziel der Wirtschaftskammer. Darum geht es der Interessenvertretung: Derzeit haben Betriebe nur Spielräume, wenn der Kollektivvertrag das vorsieht. Die WKO fordert mehr Gestaltungsmöglichkeiten auf Betriebsebene.

  • Derzeit ist oft schon die neunte Stunde, meist die zehnte Stunde eine Überstunde mit 50 Prozent Zuschlag. Die WKO fordert: Zehn Stunden pro Tag ohne Zuschlag.
  • Derzeit sind meist nur zehn Stunden Arbeit pro Tag und 50 Stunden pro Woche erlaubt. Ziel ist es nicht, die Arbeitszeit insgesamt zu verlängern. Aber die zehn Stunden sind zu eng. Die WKO will bis zu zwölf Stunden pro Tag möglich machen.
  • Derzeit droht dem Arbeitgeber je eine Strafe pro Übertretung und pro Arbeitnehmer - und damit oft eine ruinöse Strafsumme. Die Wirtschaft fordert: Keine Kumulation von Strafen insbesondere bei geringfügigen Übertretungen.



Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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