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Zahl der Arbeitslosen sinkt quer durch alle Regionen

Weiterhin positive Nachrichten kommen vom heimischen Arbeitsmarkt. Die Konjunktur boomt und das zeigt sich deutlich an den aktuellen AMS-Zahlen für den Februar.

Die Arbeitslosigkeit sank im Steirerland auch im Februar weiter.
© Nomad_Soul - stock.adobe.com. Die Arbeitslosigkeit sank im Steirerland auch im Februar weiter.

In allen Regionen der Steiermark geht die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück. Damit ist die weiß-grüne Mark auch österreichweit führend: Nirgends sinkt die Arbeitslosigkeit stärker als im Steirerland. Insgesamt geht die Zahl der beschäftigungssuchenden Menschen seit 21 Monaten in Folge zurück – eine gute Entwicklung, wie auch der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe bestätigt: „Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Februar um 7300 auf insgesamt 45.332 gesunken, immerhin der 21. Monatsrückgang in Folge.“ Damit liegt die Arbeitslosenquote bei insgesamt 8,2 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 1,5 Prozent bedeutet. Blickt man auf die gesamte Beschäftigung im Steirerland, so haben mit 509.000 Beschäftigten um 18.000 Menschen mehr als noch im Vorjahr einen Arbeitsplatz (Plus 3,7 Prozent). Was umso beachtenswerter ist, denn laut Snobe sei auch zu berücksichtigen, dass in den Monaten Jänner und Februar die Arbeitslosigkeit am höchsten sei, da in den Wintermonaten die meisten Saisonarbeiter beim AMS gemeldet wären. „Dennoch,“ so Snobe, „darf der positive Trend nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitslosigkeit in der Steiermark noch deutlich über dem Niveau des Krisenjahres 2009 liegt und nicht alle Gruppen von der guten Konjunktur profitieren“.

Wirft man einen Blick auf die aktuellen AMS-Zahlen nach Bezirken, so ist der absolute Spitzenreiter mit einem Rückgang von 24,1 Prozent an Arbeitslosen der Bezirk Voitsberg, gefolgt vom Bezirk Mürzzuschlag mit einem Minus von 19,1 Prozent. An dritter Stelle liegt der Bezirk Weiz, dort ist die Arbeitslosigkeit um insgesamt 18,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Unter den Altersgruppen ist der Rückgang bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren am stärksten, in dieser Gruppe ist ein Minus von insgesamt 23,5 Prozent zu verzeichnen. „Wir sind froh, dass die Zahl der jungen Arbeitslosen immer weiter abnimmt“, ergänzt Snobe. Ein weiterhin akutes Problem am Arbeitsmarkt bleibt aber der Fachkräftemangel, weshalb sich zurzeit insgesamt 9.120 Personen in Schulungen befinden (Plus 8,4 Prozent gegenüber 2017). Stark gestiegen ist auch der Bestand an gemeldeten offenen Stellen: So gibt es um 8.505 mehr offene Stellen als noch im Vorjahr, was ein Plus von 26,1 Prozent darstellt. „Hier erkennt man deutlich, dass es viel zu tun gibt, um den Fachkräftemangel zu reduzieren“, merkt WKO-Steiermark Präsident Josef Herk an.

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