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WorldSkills 2022: Steirischer Kfz-Techniker will in Dresden Vollgas geben

Der Steirer Markus Maier will bei der Berufsweltmeisterschaft, die ab morgen bis Freitag in Dresden Station macht, die internationale Konkurrenz ausbremsen. Der Dobler, der bei der AVL in Graz arbeitet, misst sich in Deutschland bei den Kfz-Mechanikern mit den Besten der Welt. 

Ich habe lange und viel trainiert – und starte mit einem sehr optimistischen Gefühl in diese Berufsweltmeisterschaft“, erklärt der 21-Jährige.
© Skills Austria "Ich habe lange und viel trainiert – und starte mit einem sehr optimistischen Gefühl in diese Berufsweltmeisterschaft“, erklärt der 21-Jährige.

Die Nervosität hält sich beim steirischen WM-Starter Markus Maier bis dato in Grenzen – zu gut waren Vorbereitung und Trainings, zu intensiv hat sich der Dobler mit der Materie auseinandergesetzt: „Ich war vor einigen Wochen sogar bereits vor Ort, um mir das Wettbewerbsareal anzusehen, ein Gefühl für Dresden und die WM zu entwickeln. Ich habe lange und viel trainiert – und starte mit einem sehr optimistischen Gefühl in diese Berufsweltmeisterschaft“, erklärt der 21-Jährige, der bei AVL in Graz die Lehre zum Kfz-Techniker mit Schwerpunkt Systemelektronik abgeschlossen hat. 

"Ein Schuss Benzin im Blut"

Seine tägliche Arbeit bei einem der weltweit führenden Technologieunternehmen sei allerdings die ideale Vorbereitung auf den Wettkampf mit den Besten der Welt gewesen: „Ich bin in der Fahrzeugentwicklung tätig, bin für Wartung und Instandsetzung von Fahrzeugprototypten, Zusammenbau einzelner Komponenten und Bestückung von Messstellen zuständig. Auch mit dem Thema Kalibration bin ich vertraut“, sagt der rot-weiß-rote WM-Teilnehmer, der mit einem Augenzwinkern feststellt, „nur einen Schuss Benzin im Blut“ zu haben. Denn: „Zwar bin ich persönlich mit einem BMW E46 mit 3,0-Liter-Diesel unterwegs, aber die E-Mobilität hat schon auch seine Berechtigung“, sagt der Automotive-Kenner. 

Starke Konkurrenz

Was dem steirischen Kfz-Mechaniker in Dresden auf die Hebebühne kommt, bleibt bis zuletzt unter Verschluss. Selbst Marke und Modell bleiben bis Wettbewerbsbeginn ein gut gehütetes Geheimnis der strengen Juroren. Fix ist nur, dass Maier im Rahmen eines Stationenbetriebs unterschiedliche Aufgabenstellungen – wie etwa die Suche von Fehlern in defekten Fahrzeugen – bewältigen muss. Seinen internationalen Mitstreitern zollt Maier Respekt: „Ich habe einige von ihnen bei meinem ersten Aufenthalt in Dresden kennengelernt. Sie sind richtig stark – es wird also keinesfalls leicht, hier eine Topplatzierung zu erreichen. Ich will mit Ruhe und Besonnenheit punkten.“ Sollte sich Edelmetall ausgehen, dann bleibt Maier jedenfalls auf der Überholspur – entweder beim Skifahren in den Tiroler Bergen oder bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Motocross.

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