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WorldSkills 2022: Maler-Europameister will es (wieder) wissen

Der Steirer Christoph Pessl malt von 3. bis 6. November bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills mit den Besten der Welt um die Wette. Der amtierende Europameister zählt auch auf der Weltbühne in Bozen zum engsten Favoritenkreis.

Wird aus dem Europameister bald ein Weltmeister? Christoph Pessl will auch bei WorldSkills 2022 Gold holen.
© Skills Austria Wird aus dem Europameister bald ein Weltmeister? Christoph Pessl will auch bei WorldSkills 2022 Gold holen.

Edelmetall zu holen: Das malt sich Christoph Pessl aus. Der Weizer Maler, der bei Adolf Almer in Weiz beschäftigt ist, will in Bozen mit Leidenschaft und Kompetenz punkten. „Ich freu mich extrem auf die Bewerbe, bin sehr gut vorbereitet und will unbedingt eine Medaille holen“, gibt Pessl die Marschroute vor. Es wäre kein Premierentitel für den Weizer: Im Vorjahr hat sich der Maler zum Europameister in Graz gekürt. „Dieser Titel ist eine tolle Grundlage. Auf der Weltbühne geht es jetzt darum, sich auf alle Feinheiten zu konzentrieren“, weiß Michael Tobisch, der als Trainer und Experte an Pessls Seite steht. „Wir haben gemeinsam als Team auf unser Ziel hingearbeitet. Christoph ist genau, flexibel und schnell. Mit etwas Glück des Tüchtigen könnte auch dieses mal wieder eine absolute Topplatzierung herausschauen“, ist sich der Experte sicher.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Für den ganz großen Coup bedarf es aber auch diesmal jeder Menge Fingerspitzengefühl und ein bisschen Glück, sagt der WM-Starter: „Wir müssen in unterschiedlichsten Teildisziplinen wie Tapezieren oder „Speed-Malen“ unser Können unter Beweis stellen. Es zählen oft nur Nuancen.“ Über Sieg oder Niederlage entscheidet laut des Oststeirers allerdings der Teilbewerb „freie Technik“, wo der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind und nur rudimentäre Vorgaben gemacht werden: „Hier kann man tatsächlich zeigen, was man kann und wichtige Punkte für das Endergebnis einfahren“, so der amtierende Europa-Champion, der nach der WM bereits das nächste Ziel vor Augen hat: die Meisterprüfung im Jänner. „Das ist für mich ein weiterer großer Traum, den ich hoffentlich bald realisieren kann“, so der Oststeirer. 

Faszination Malen

Neben der täglichen Abwechslung schätzt Pessl an seinem Beruf ganz besonders die Tatsache, dass man den Arbeitsfortschritt stets messen kann: „Es ist schön, wenn man die getane Arbeit erkennen kann und sieht, dass wieder etwas geschafft wurde“, so der 21-Jährige. Für ihn war sofort klar, dass er Maler werden möchte: „Schon nach wenigen Schnuppertagen bei meinem jetzigen Arbeitgeber war ich extrem begeistert. Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen.“ Nun darf sich Pessl mit den Besten der Welt messen – und nach Gold greifen: „Das Ziel ist der oberste Platz am Podium. Dafür muss aber alles zusammenpassen. Die internationale Konkurrenz ist verdammt stark.“

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