th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wo man die besten Job-Chancen hat

Die Wirtschaft sucht dringend nach Fachkräften. Die "Stellenandrangszahl" gibt Aufschluss darüber, wo man im Steirerland aktuell die besten Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz hat.

„Wer flexibel ist, findet im Steirerland derzeit wohl  die besten Jobchancen  vor, die es je gab, so WKO-Präsident Josef Herk.
© Die Industrie-Mathias Kniepeiss „Wer flexibel ist, findet im Steirerland derzeit wohl die besten Jobchancen vor, die es je gab", so WKO-Präsident Josef Herk.

Die demographische Entwicklung hat in den vergangenen Jahren immer stärker für einen Mangel an qualifizierten Arbeitsplätzen gesorgt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Noch nie war es so leicht, einen guten Arbeitsplatz in einem modernen Unternehmen zu finden.

Dies verdeutlicht ein Blick auf die sogenannte „Stellenandrangszahl“, also auf das Verhältnis zwischen arbeitslos gemeldeten Fachkräften (mindestens abgeschlossene Lehre) und den dem AMS gemeldeten offenen Stellen. Ein Beispiel: Gibt es für eine offene Stelle genau einen Bewerber, ergibt sich für die Stellenandrangszahl 1,00.

1.926 offene Stellen in Feldbach

Das stärkste „Gerangel“ um einen neuen Job herrscht demnach im Bezirk Südoststeiermark: Die dem AMS Feldbach gemeldeten offenen Stellen betrugen im Jahr 2018 exakt 1.926, dem standen insgesamt 4.195 gemeldete Arbeitslose gegenüber. Daraus ergibt sich ein Stellenandrang von 2,18 Personen pro offenem Job. Die AMS-Geschäftsstelle Mürzzuschlag erreichte mit einer Stellenandrangszahl von 2,04 den zweithöchsten Wert, gefolgt von der AMS-Außenstelle Voitsberg (1,99). Am anderen Ende der Skala finden sich Graz und Liezen: Nur in diesen beiden Bezirken lag die Zahl der offenen Stellen über jener der arbeitssuchenden Personen und damit die Stellenandrangszahl unter dem Wert von 1.

Details zeigen große regionale Unterschiede

In jedem Fall lohnt sich jedoch der Blick auf die Details, denn welche Fachkräfte in den einzelnen Regionen Mangelware sind, unterscheidet sich erheblich. Zwar gibt es Beispiele – wie etwa Elektroinstallateure und -monteure –, die steiermarkweit (fast) überall dringend gesucht werden. Allerdings zeigt erst die Detailauswertung die ganze Bandbreite der Berufsfelder, die im Steirerland derzeit nur mit großer Mühe besetzt werden können. 

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Peter Filzmaier ist Professor für Politikwissenschaft an der Donau-Universität Krems und der Karl Franzens-Universität Graz. Er ist auch Geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien.

Jetzt ist wirklich jedes Szenario offen

Ibiza-Gate hat die Regierung an ihre Grenzen gebracht, Neuwahlen sind fixiert, Experten übernehmen bis dahin. Was das für das Land, die Wirtschaft und die EU-Wahlen bedeutet, haben wir Polit-Experte Peter Filzmaier gefragt. mehr

  • Steiermark
59 Prozent der Grazer Feinstaub-Überschreitungstage fielen von 2005 bis 2017 auf Inversionswetterlagen. Meteorologische Faktoren sind hauptverantwortlich für Überschreitungen.

Feinstaub-Bilanz im grünen Bereich

Die EU plant eine Verschärfung der Feinstaub-Richtlinie: Warum es in Graz trotz zahlreicher Maßnahmen kaum mehr Luft nach oben gibt, zeigt eine neue Studie. mehr