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Wirtschaftsbarometer Steiermark

Aktuelle Umfrage und Archiv

Österreichkarte mit Steiermarkeintrag
© WKO

Das „Wirtschaftsbarometer Steiermark“ ist Teil der halbjährlichen österreichweiten Konjunkturumfrage „Wirtschaftsbarometer Austria“. Befragt werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aller Sparten und Größenklassen. Die Ergebnisse zur Konjunkturlage in der Steiermark stützen sich auf Meldungen von diesen Unternehmen und bilden eine wesentliche Basis, um die EntscheidungsträgerInnen unseres Landes mit den Anliegen und Forderungen der gewerblichen Wirtschaft konfrontieren zu können und so zur Schaffung eines guten unternehmerischen Umfelds beizutragen.

Nachstehend finden Sie die aktuelle Umfrage sowie ein Archiv.

Aktuelle Ausgabe 

Wirtschaftsbarometer Frühjahr 2022

Externe Rahmenbedingungen dämpfen die Konjunkturerwartungen in der Steiermark!

Die steirische Wirtschaft hat sich von den pandemiebedingten Auswirkungen relativ rasch erholt. Der konjunkturelle Konsolidierungskurs gerät allerdings vor dem Hintergrund steigender Unsicherheit gehörig ins Wanken. Sowohl die enorme Inflation, die vor allem von steigenden Energiepreisen getrieben wird, als auch der Krieg in der Ukraine, der Arbeits- und Fachkräftemangel sowie ein mögliches Wiederaufflackern der Corona-Pandemie dämpfen die Konjunkturerwartungen für die kommenden 12 Monate nachhaltig. Der Saldo des allgemeinen Wirtschaftsklimas liegt im Frühjahr 2022 bei -52,3 Prozentpunkten und damit wieder in einem ähnlich negativen Bereich wie nach Beginn der Pandemie.

Aktuell zeigt sich die steirische Wirtschaft sehr robust: Sowohl Umsätze als auch Auftragslage sind auf hohem Niveau!

Die steirische Wirtschaft befindet sich im Frühjahr 2022 nach wie vor auf Wachstumskurs. Das spiegeln die Salden zur bisherigen Geschäftstätigkeit wider. Die Entwicklung in den vergangenen 12 Monaten verlief durchwegs positiv. Sowohl der Gesamtumsatz als auch die Auftragslage haben sich im Saldo verbessert (Saldo bisher Gesamtumsatz: 42,0 Prozentpunkte; Auftragslage: 37,8 Prozentpunkte). Auch die Exportwirtschaft hat weiter an Dynamik zugelegt: 49,3 % der befragten Exportunternehmen konnten ihren Exportumsatz in den vergangenen Monaten steigern, jeder Dritte rechnet auch mit einer positiven Entwicklung der Außenwirtschaft im kommenden Jahr (Exportumsatz Saldo bisher: 37,7 Prozentpunkte; erwartet: 8,1 Prozentpunkte). Die Erwartungen sind gegenüber Herbst 2021 deutlich gedämpft, aber im Saldo noch klar positiv.

Investitionsnachfrage bleibt trotz massiver Preisdynamik robust!

Investitionsseitig sind die aktuellen Konjunkturwerte positiv: 36,2 % haben ihr Investitionsvolumen erhöht, 11,9 % haben dieses verringert (Saldo bisher: 24,3 Prozentpunkte). Bei den Erwartungen halten sich aufgrund steigender Unsicherheit die positiven und negativen Einschätzungen die Waage. Der Erwartungssaldo kommt auf einem Wert von 0,2 Prozentpunkten zu liegen. Immerhin jedes vierte Unternehmen plant seine Investitionen auszuweiten. Als Hauptmotiv gelten dabei Ersatz- und Neuinvestitionen.

Der Arbeits- bzw. Fachkräftemangel bleibt ein Flaschenhals für die heimische Konjunktur!

Der Arbeits- und Fachkräftemangel ist auch im Frühjahr 2022 omnipräsent. In den vergangenen 12 Monaten hat mehr als ein Drittel der steirischen Gewerbeunternehmen Personal aufgebaut, bei lediglich 9,6 % der Unternehmen ist der Personalstand gesunken. Die positiven Erwartungen sind zwar ein wenig schwächer ausgeprägt als noch vor einem Jahr, nichtsdestotrotz planen 26,4 % ihre Beschäftigtenzahl künftig zu erhöhen. Nur in etwa jeder siebte Betrieb erwartet einen Personalabbau. Damit bleibt der Arbeits- und Fachkräftemangel eines der bestimmenden Wirtschaftsthemen.

Zur Konjunkturumfrage „Wirtschaftsbarometer“

Das „Wirtschaftsbarometer“ ist die halbjährliche Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammerorganisation. Befragt werden Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aller Sparten und Größenklassen. Die vorliegenden Ergebnisse zur aktuellen Konjunkturlage in der Steiermark stützen sich auf Meldungen von 845 Unternehmen im Mai 2022. Diese bilden eine wesentliche Basis, um die Verantwortlichen unseres Landes mit den Anliegen und Forderungen der gewerblichen Wirtschaft konfrontieren zu können.

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