th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaft setzt voll auf Bildung

Das Thema Fachkräftemangel ist allgegenwärtig: Wie die WKO dagegen vorgeht und Betrieben hilft.  

Geballtes Wissen und beste Ausbildungsmöglichkeiten auf 11.400 Quadratmetern werden sich im neuen, innovativen „Center of Excellence“ finden, das ab 2019 gebaut werden soll.
© ATP Geballtes Wissen und beste Ausbildungsmöglichkeiten auf 11.400 Quadratmetern werden sich im neuen, innovativen „Center of Excellence“ finden, das ab 2019 gebaut werden soll.

Die Wirtschaft in der grünen Mark brummt – immer mehr heimische Betriebe in nahezu allen Branchen sind auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Dieses Problems hat sich auch die Wirtschaftskammer Steiermark angenommen und investiert deshalb massiv in die Bildung: Nicht zuletzt deshalb konnte im Vorjahr erstmals die Schallmauer von 60.000 Bildungskunden durchbrochen werden.  Neben den bewährten Institutionen – Fachhochschule Campus 02, WIFI, Talentcenter und den Tourismusschulen Bad Gleichenberg – setzt man vor allem mit dem geplanten „Center of Excellence“ auf hochwertige Infrastruktur zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Im Rahmen dieses Großprojekts werden in den kommenden Jahren seitens der WKO Steiermark nämlich 33 Millionen Euro in zeitgemäße Aus- und Weiterbildung investiert. Dafür entstehen am Standort Körblergasse 11.400 Quadratmeter an modernsten Werkstätten und Laboren neu. Diese werden künftig vor allem hochtechnische Berufe wie Mobilitätstechnik, Energietechnik oder Werkstofftechnik beheimaten. Von den Möglichkeiten des neuen Ausbildungszentrums sollen auch die Regionen profitieren: Denn mit 14 sogenannten „Center of Regional Education“ sind auch außerhalb von Graz bildungstechnische Schwerpunkte geplant.

Die Fachhochschule der Wirtschaft

Die Ausbildung von neuen Führungskräften für die weiß-grüne Wirtschaft ist schon seit 1996 das Ziel der „hauseigenen“ Fachhochschule Campus02. Zahlreiche angewandte Projekte innerhalb des Studiums und insbesondere die Diplomarbeiten beschäftigen sich mit Themenstellungen direkt aus der Unternehmenspraxis. Die Studierenden profitieren von diesem Input aus der Wirtschaft, die Ergebnisse kommen unmittelbar den Unternehmen zugute. Das zeigt sich auch an den aktuellsten Zahlen: Bis 2017 absolvierten insgesamt 4.347 Studierende ihr Master-oder Bachelorstudium am Campus02.

Das WIFI als Wirtschaftsmotor

Ein kompetenter Partner der heimischen Wirtschaft und Betriebe: Schon seit mehr als 50 Jahren steht das WIFI für beste Aus- und Weiterbildungsangebote. Sie sind der Motor für Innovation, Garant für unternehmerischen Erfolg und tragen wesentlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Und die Zahlen sprechen für sich: Rund 40.000 Steirer und Steirerinnen nutzen Jahr für Jahr das umfassende Angebot des WIFI. Außerdem bekommen rund 60 Prozent der Kursteilnehmer ihre Aus- oder Weiterbildung auch von ihrem Arbeitgeber finanziert. Das zeigt, dass man auch im Beruf nie wirklich „ausgelernt“ hat. 

„Talenteprüfstand“ für Jugendliche

Sage und schreibe drei Millionen Euro hat die WKO in den Bau des Talentcenters gesteckt. Eine Investition, die sich lohnt, denn der neue „Prüfstand“ für Jugendliche in der Berufsorientierung wird bestens angenommen. Das zeigt auch die aktuelle Bilanz: Alleine im vergangenen Schuljahr haben über 4.000 Jugendliche das Angebot des Talentcenters genutzt, für das Schuljahr 2017/18 werden 5.000 Jugendliche erwartet. Das Talentcenter ist komplett ausgebucht, die Warteliste ist lang. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde deshalb kürzlich beschlossen, die Kapazitäten von 36 auf 48 Testplätze zu erhöhen. 

Die Profis im Tourismusgewerbe

Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg bilden seit mehr als 70 Jahren erfolgreich die Nachwuchselite im Tourismus und Hotelfachgewerbe aus. Die Ausbildung in Bad Gleichenberg zählt in ihrem Metier nämlich weltweit zu den besten, alleine in der Hotelfachschule sind 16 Nationen vertreten, die das fachliche Können in die Welt hinaustragen. Mehr als 6.500 Absolventen und Absolventinnen blicken seit der Gründung der Schule im Jahre 1946 auf eine erstklassige touristische Ausbildung zurück und sind deshalb in der Lage, ihr berufliches Können in über 150 Ländern weltweit einzusetzen. 

Von Sarah Gritsch.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Statt den wie bisher üblichen 21 Krankenkassen sollen sich künftig nur mehr fünf Krankenkassen um die Gesundheit der Österreicher kümmern.

Das steckt hinter der Neuvermessung der Sozialversicherungen

Im Sozialversicherungssystem bleibt kein Stein auf dem anderen: Warum es künftig nur mehr fünf Kassen geben wird – und was im Hintergrund bereits erledigt wurde. mehr

  • Steiermark
Mit der Zuordnung der Meisterprüfung  auf Stufe 6 des NQR steht diese auf dem selben formalen Niveau wie der "Bachelor".

"Bachelor" und "Meister" auf einem Level

Mit der Aufwertung der Meisterqualifikation auf Stufe 6 des „Nationalen Qualifikationsrahmens“ zieht der Meister formal mit dem Bachelor gleich. Damit wird eine jahrelange Forderung der Wirtschaft umgesetzt. mehr