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Wirtschaft geht gegen geplante Mega-Maut auf die Straße

Kommen Sie am 12. April 2016 zu unserer verkehrspolitischen Enquete - wir zeigen Alternativen auf! 

Eine flächendeckende Maut, wie sie derzeit in der Steiermark und in vielen anderen Bundesländern angedacht wird, wäre ein "Anschlag auf die regionale Wirtschaft", warnt WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Mehrkosten in der Höhe von 650 Millionen Euro drohen. Dagegen machen die Unternehmer nun mobil: "Wir werden in den kommenden Tagen eine Infotour quer durch die Steiermark starten, geplant sind zwölf Stationen", so Herk. Denn die Folgen einer solchen Maut wären vor allem für den ländlichen Raum fatal. Parallel dazu wird die WKO im Rahmen einer verkehrspolitischen Enquete am 12. April Alternativen aufzeigen. 

Worum geht's?

Sie hängt wie ein Damoklesschwert über der heimischen Wirtschaft: die flächendeckende Maut für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Auch in der Steiermark denkt man darüber nach, eine Abgabe auf Landes- und Gemeindestraßen einzuführen. Damit würde sich jeder gefahrene Kilometer um rund 30 Cent verteuern, was unterm Strich eine Mehrbelastung von sage und schreibe 650 Millionen Euro jährlich ergibt. Das bleibt natürlich auch für die Konsumenten nicht ohne Folgen. Einer Studie des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik der WU Wien zu Folge würde diese Mega-Maut jedem Österreicher durchschnittlich 77 Euro pro Jahr kosten. Denn höhere Transportkosten schlagen sich natürlich auch bei den Preisen für die Endkonsumenten nieder. "Der Staat muss endlich lernen mit seinem vielen Geld auszukommen anstatt ständig neue Steuern zu erfinden", schüttelt WKO Steiermark Präsident Josef Herk den Kopf. Gerade der Verkehrsbereich sei dafür ein allzu gutes Beispiel. Hier sind die Steuereinnahmen in den vergangenen zehn Jahren nämlich um 131 Prozent gestiegen, die Ausgaben für den Straßenbau aber um sechs Prozent gesunken. Geld, das zum Stopfen diverser Budgetlöcher verwendet wurde. Und nun will die Politik den dadurch ausgelösten Investitionsstau mit einer zusätzlichen Mega-Maut lösen. "Das wäre ein Anschlag auf die regionale Wirtschaft", ist Herk überzeugt. Aus diesem Grund machen die Unternehmer nun mobil. Eine Informations- und Protesttour quer durch die Steiermark ist geplant.

Termine im Überblick:

 

Samstag, 2. April 2016: Deutschlandsberg

  • 10:00 Uhr: Hauptplatz in Deutschlandsberg

 

Dienstag, 5. April 2016: Graz

  • 07:00 Uhr: Judendorfer Straße/Wiener Straße Stadteinwärts (Shopping Center Nord)

  • 11:00 Uhr: Opernring/Herrengasse

  • 16:00 Uhr: Kärntnerstraße/Wetzelsdorfer Straße (Don Bosco stadtauswärts)

 

Mittwoch, 6. April 2016: Ober-, Ost-, Weststeiermark und Graz-Umgebung

  • 09:00 Uhr: Bruck/Mur Brandstätter Straße/Grazer Straße

  • 09:00 Uhr: Weiz, Regionalstelle WKO Weiz, Gleisdorferstraße 43

  • 10:00 Uhr: Neumarkt, Hauptplatz

  • 10:30 Uhr: Feldbach, Comelli-Ziegel GmbH, Maxendorf 43, 8082 Zerlach

  • 13:15 Uhr: Lieboch, Cafe Galerie, Dorfstraße 1, 8501 Lieboch

  • 14:30 Uhr: Voitsberg, Hauptstraße 8, 8582 Rosental


Montag, 11. April 2016: Leibnitz

  • Verteilaktion in Firmen  

 

Donnerstag, 14. April 2016: Hartberg

  • Verteilaktion in Firmen


Was wollen wir erreichen?

Ziel dieser Aktionen ist es, die Menschen über die drohenden Folgen einer solchen Mega-Maut - vor allem für den ländlichen Raum - aufzuklären. "Notwendige Transportwege, zum Beispiel für die Nahversorgung, würden sich massiv verteuern. Entsprechendes Infomaterial werden  Funktionäre und Mitarbeiter der WKO im Rahmen dieser Tour entlang von Hauptverkehrsrouten verteilen", so Herk.

Verkehrspolitische Enquete sucht neue Lösungswege

Darüber hinaus sollen im Rahmen einer verkehrspolitischen Enquete Alternativen aufgezeigt werden. Zu dieser lädt der wirtschaftspolitische Beirat der WKO Steiermark am 12. April um 18:00 Uhr in den Europasaal, Professor Sebastian Kummer von der Wirtschaftsuniversität Wien wird hier eine Keynote halten. Anschließend diskutieren die Verkehrssprecher der Landtagsklubs - bis dato liegen Zusagen von ÖVP (LAbg. Anton Gangl), SPÖ (LAbg. Helga Ahrer) und FPÖ (LAbg. Erich Hafner) vor - mit Professor Kummer und Unternehmer Karl Polz (EHP GmbH). "Wir wollen damit einen Lösungsbeitrag für die künftige Finanzierung und Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum leisten. Eine Lösung, die auch ohne Mega-Maut möglich ist", so Herk abschließend.

Melden Sie sich gleich hier zu unserer Enquete an!


Rückfragen:
Mag. Mario Lugger

Referatsleiter Kommunikation
T 0316 601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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