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Wirtschaft feiert Exporteuere

Die "Infonova GmbH" und die "Siemens Transformers Weiz" holten sich beim 12. Exporttag die steirischen "Exportpreise".

Jeder zweite Euro in der Steiermark wird im Ausland verdient: Damit liegt unser Bundesland im Österreich-Ranking hinter Oberösterreich auf Platz zwei. Kein Wunder also, dass beim mittlerweile zwölften "Steirischen Exporttag" zahlreiche Unternehmen in die Wirtschaftskammer kamen und das vom Internationalisierungscenter Steiermark (ICS) breit gefächerte Serviceangebot mit Workshops sowie 23 Wirtschaftsdelegierten aus der ganzen Welt nutzten. Höhepunkt war die Verleihung der steirischen Exportpreise, die in der Kategorie "Dienstleistung und Handel" an die "Infonova GmbH" aus Unterpremstätten und in "Gewerbe und Industrie" an die "Siemens Transformers Weiz" gingen. Erstere ist international vor allem für Technologieservices und hochtechnologische IT-Lösungen für Unternehmen der Telekommunikations- und Medienbranche bekannt. Dennoch ist aber gerade auch diese regionale Auszeichnung mit dem "Steirischen Exportpreis" ein Grund zu feiern, wie Thomas Kutschi, Vice-President Alliances, erklärt: "Wir freuen uns über die Anerkennung unserer Leistung, der Preis macht unser Wirken sichtbar. Vor allem freut es mich für unsere Mitarbeiter, die diese Auszeichnung erarbeitet haben, es ist eine wichtige Wertschätzung für sie." Kutschi hofft, die zusätzliche Aufmerksamkeit im Recruiting nutzen zu können, um das "internationale Völkchen" an Mitarbeitern weiter ausbauen zu können. Aktuell ist man vor allem in Australien, aber auch in Südafrika, Singapur, Japan und dem "lokalen Markt" Europa - hier vor allem in England, Frankreich und Deutschland - aktiv. Bei unseren germanischen Nachbarn setzt auch die "Siemens Transformers Weiz" aktuell wichtige Akzente: Im Rahmen der "Energiewende" statten die steirischen Ingenieure etwa Nordsee-Windkraftwerke mit ihren Transformatoren aus. "Hier bewegen wir uns in einem absoluten High-Tech-Segment und leisten dabei auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz", sagt Josef Puntigam, Head of Sales im Unternehmen. Vor allem die schwer zugänglichen Windkraftwerke im Meer und die damit nötige niedrige Wartungsintensität seien eine Herausforderung, die den Steirern ihre ganze Ingenieurskunst abverlange.

Hirnschmalz als steirisches Exportgut

"Aber wir sehen auch im täglichen Wettbewerb: Je größer die Komplexität eines Projekts wird, umso größer werden unsere Chancen, den Auftrag zu bekommen. Die Kunden wissen, was wir Steirer können", sagt Puntigam. Die Nähe zur TU Graz, vor allem aber die gute Ingenieurbasis über das HTL-System sei eine wichtige Grundlage. Der Exportpreis ist deshalb für Puntigam auch ein Zeichen der Wertschätzung. "Es ist nie die Leistung der Person, die den Preis abholen darf. Es ist die Leistung aller Mitarbeiter über Jahrzehnte", freut sich Puntigam. Gratulationen kamen von allen Seiten. "Die Preisträger sind Vorbilder. Sie helfen dabei, weitere heimische Unternehmen zu motivieren, den Sprung in ausländische Märkte zu wagen", sagte etwa Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. WKÖ-Vizepräsident und ICS-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Roth betonte, dass mit Blick auf das hierzulande schwächelnde Wachstum im Export viele Chancen liegen: "Ein Hotspot ist neben Asien mittlerweile Amerika, ein Land, das konjunkturell eine bessere Entwicklung als Europa zeigt. Das ICS wird die USA im kommenden Jahr deshalb auch als neuen Länderschwerpunkt in den Fokus nehmen." IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg forderte deshalb auch ein klares Bekenntnis zu einer Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zu Nordamerika: "Sich gegen TTIP und CETA zu stellen, ist direkt gegen die Interessen Österreichs und der Steiermark." Nicht zuletzt für KMU könnten sich im Export neue Chancen ergeben, sagte "Steiermärkische"-Vorstandsdirektor Franz Kerber, Sponsor des Preises: "Wertschöpfungsketten werden immer mehr zu Netzwerken. Gerade KMU können mit ihren flexiblen Geschäftsmodellen in vielen Nischen Fuß fassen."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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