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Wirtschaft begrüßt Reduktion der Feinstaubsanierungsgebiete

Obersteirische Wirtschaft hat wieder "Luft zum Atmen": Aichfeld und zentrale Mur-Mürzfurche kein Sanierungsgebiet mehr.

Konkret werden das Aichfeld und die zentrale Mur-Mürzfurche aus der Sanierungszone herausgenommen – ein Schritt, der aus Sicht der Wirtschaft längst überfällig war. Schließlich haben die bisher getroffenen Maßnahmen zu messbaren Erfolgen geführt. Die strengen EU-Grenzwerte wurden in den vergangenen Jahren sowohl im Aichfeld als auch in der Mur-Mürzfurche durchgehend und deutlich eingehalten. „Aus diesem Grund haben wir uns auch im steirischen Wirtschaftsparlament mehrmals für eine Rücknahme der Sanierungsgebiete ausgesprochen. Es freut uns sehr, dass Landesrat Anton Lang diesen Argumenten nun mit konkreten Taten Rechnung trägt“, betont Herk. Diese Maßnahme stelle nämlich eine wesentliche Erleichterung für zahlreiche Betriebe in den betroffenen Regionen dar. Denn durch die Ausweisung als Feinstaubsanierungsgebiet ergeben sich für Unternehmen innerhalb der Zone nicht nur im UVP-Verfahren, sondern auch im normalen Betriebsanlagenverfahren erschwerte Genehmigungen, weiters hemmt hier auch die sogenannte Offroad-Verordnung.

 

Ebenfalls enthalten in der Novelle ist eine Ausweitung der Lkw-Fahrverbote für alte Lastwägen unter 7,5 Tonnen in den verbleibenden Feinstaubsanierungsgebieten. „Auch wenn wir mit dieser Maßnahme keine allzu große Freude haben, tragen wir diese mit, da sie durch Ausnahmereglungen im Werkverkehr und durch Fördermaßnahmen abgefedert wird. Denn als Wirtschaft sagen wir natürlich ,Ja‘ zu sauberer Luft, solange den Unternehmern genug Luft zum Atmen gelassen wird“, so Herk abschließend.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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