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Wie die Steirer für morgen vorsorgen

Laut einer Imas-Studie bezweifeln drei Viertel der Steirer, dass sie mit der künftigen staatlichen Pension auskommen.

Gerhard Fabisch und Manfred Rapf
© Steiermärkische Sparkasse Gerhard Fabisch und Manfred Rapf

Laut einer Imas-Studie bezweifeln drei Viertel der Steirer, dass sie mit der künftigen staatlichen Pension auskommen.Die „Teilchenbeschleuniger“ des Alltags – von sozialen Medien bis zum technischen Fortschritt – sorgen bei den Steirern für Verunsicherung: 24 Prozent blicken wegen des rasanten Tempos mit Skepsis, 32 Prozent sogar mit Sorge auf die nächsten zehn Jahre. Das geht aus einer aktuellen Imas-Studie hervor, die unter 1000 Österreichern zwischen 16 und 65 Jahren gemacht wurde. Die Zukunftsängste werden auch beim Thema Altersvorsorge sichtbar: Fast drei Viertel (71 Prozent) der Steirer glauben nicht daran, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Pensionierung alleine mit der staatlichen Pension ihren Lebensstandard halten werden können.

Finanzielle Vorsorge

Wenig verwunderlich also, dass für mittlerweile acht von zehn Befragten die finanzielle Vorsorge eher wichtig, für 45 Prozent ist sogar „sehr wichtig“. In puncto Vorsorge geht es den Steirern primär um Altersvorsorge (66 Prozent), gefolgt von der Vorsorge für die eigene Gesundheit (61 Prozent) und die finanzielle Absicherung der Familie. „Die Studie bestätigt, dass in der Gesellschaft ein erhöhtes Absicherungsbedürfnis herrscht und die private Vorsorge immer wichtiger wird“, so Manfred Rapf, Generaldirektor der s-Versicherung. Dementsprechend sorgen bereits neun von zehn Steirern vor.

Die beliebtesten Produkte

Besonders beliebt sind die klassische Haushalts- und Eigenheimversicherung (60 Prozent), gefolgt vom Sparbuch bzw. der Sparkarte (54 Prozent) und der privaten Unfallversicherung (42 Prozent) und dem Bausparvertrag (41 Prozent). 31 Prozent sorgen mit einer klassischen Lebensversicherung vor und 29 Prozent investieren in Immobilienbesitz. Eine private Krankenversicherung ist für ein Viertel der Befragten (26 Prozent) ein Thema. Aufholbedarf gibt es noch bei der privaten Pflegeversicherung, mit nur vier Prozent ist das Vorsorgebewusstsein hier noch unterentwickelt. Wenig überraschend ist, dass beim tatsächlichen Anlageverhalten Sicherheit vor Rendite geht. Wenn es um finanzielle Absicherung geht, ist nach wie vor die Bank der erste Ansprechpartner. „Gerade die Altersvorsorge ist so individuell und vielseitig, dass man sie unbedingt mit einem Profi planen sollte“, erklärt Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse.

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