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Wie die Jobwelt morgen aussieht

Der Digitalisierungstrend verändert Geschäftswelt, Märkte und Gesellschaft nachhaltig - ein Ausblick auf den Arbeitsplatz 4.0.

Ob autonomes Fahren, sekundenschneller Datenaustausch oder kollaborierende Roboter -die Digitalisierung ist das Zukunftsthema für die Unternehmen und wird nicht nur die Geschäftswelt auf den Kopf stellen, sondern auch die Gesellschaft nachhaltig verändern. "Die neuen Technologien ermöglichen Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken", sagt Udo Traussnigg, der an der FH Campus 02 den Studiengang Automatisierungstechnik leitet. Laut einer Umfrage von PricewaterhouseCoopers (PwC) planen die heimischen Industrieunternehmen bis 2020 Investitionen in der Höhe von 4,3 Milliarden Euro. Die Digitalisierung macht aber auch vor den Klein- und Mittelbetrieben nicht Halt.

IT-Trend

"Wir stellen eine massive Zunahme von IT-Herausforderungen fest", weiß Traussnigg. So kommen etwa bei der Firma TDE Thonhauser, einem weltweit gefragten Spezialisten für Erdölfördertechnik in Leoben, bereits zehn Programmierer auf einen Montanisten. "Die Qualifikation wird künftig das Um und Auf sein", so Traussnigg, der die Arbeitswelt im Umbruch sieht: "Durch die Automatisierung werden sicher Jobs verloren gehen, viel wichtiger ist aber, dass gleichzeitig viele neue geschaffen werden." Doch Digitalisierung ist längst nicht nur Sache von Hightech-Betrieben, sondern hält auch Einzug in traditionelle Branchen wie dem Bäcker ums Eck, der über Social Media Marketing betreibt. Oder beim Friseur, der über ein elektronisches System sein Zeitmanagement optimiert. "Das Potenzial ist gewaltig." 

Risiken

Sensibilisierung
Wer sich nicht mit den neuen Technologien auseinandersetzt, verliert Zeit und schlimmstenfalls den Anschluss.

Fehlendes Know-how
Viele KMU haben nicht die Zeitressourcen und das Know-how für digitale Weiterentwicklung. Externe Berater können helfen.

Hohe Einstiegskosten
Moderne Technologien haben Einstiegsschwellen, die es schwer machen, sie auch in einem kleineren Maßstab anzuwenden.

Größeres Verlustrisiko
Ein Kleinbetrieb, der in Digitalisierung investiert und zunächst mit dem Webshop Verluste macht, kann sie nicht so einfach kompensieren.

Fehlende Einstellung
Bei Entscheidungsträgern gibt es ein breites Spektrum, das von Skepsis bis zur "Technologieverweigerung" reicht. 

Chancen

Vernetzte Wertschöpfungsketten
Durch die Digitalisierung können Lieferanten schneller auf Ressourcen zugreifen. So können KMU effizienter auf Kundenwünsche reagieren.

Vernetzte Kunden
Kunden können ihr Produkt künftig "mitdesignen": Durch neue Technologien können Unternehmer heute von den Kunden erfahren, wie sie über neue Ideen denken.

Produktivitätssteigerungen
Die Technik liefert Daten, die genau analysiert werden können. Das optimiert Arbeits- und Produktionsabläufe.

Rekrutierung
Durch die Vernetzung der Betriebe mit Kunden, etwa durch Social Media, erhöht man die Reichweite enorm.

Nischen
Kleinere Firmen können mit ihrer Flexibilität schneller reagieren und Nischen besetzen. 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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