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Wie der Breitbandausbau in der Steiermark voranschreitet

Die Breitbandstrategie des Landes ist voll in Fahrt, 23 Projekte stehen in Umsetzung. Der Grad der Versorgung ist derzeit höchst unterschiedlich.

Der Breitbandausbau steht auf der To-Do-Liste des Landes weit oben.
© AdobeStock Der Breitbandausbau steht auf der To-Do-Liste des Landes weit oben.

Die Breitbandstrategie des Landes Steiermark hat zum Ziel, dass noch heuer alle Haushalte und Unternehmen in der Steiermark mit hochleistungsfähigen Anschlüssen mit Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s versorgt werden. „Viele Unternehmen haben durch die Corona-Pandemie einen Digitalisierungsschub erlebt, der leistungsfähige Datenverbindungen erfordert. Aber auch Homeschooling und Teleworking haben in den privaten Haushalten Einzug gehalten. Umso wichtiger ist es, so rasch wie möglich Lücken in der Versorgung zu schließen. Derzeit befinden sich alleine durch die landeseigene Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft ‚sbidi‘ 23 Ausbau-Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 125 Millionen Euro in Umsetzung“, weiß Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl zu berichten.

Der Grad der Versorgung reicht von durchschnittlich 50 Prozent in der Südoststeiermark bis 94 Prozent in Graz
© Land Steiermark/AdobeStock Der Grad der Versorgung reicht von durchschnittlich 50 Prozent in der Südoststeiermark bis 94 Prozent in Graz

Der durchschnittliche Versorgungsgrad (siehe Grafik oben) im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld liegt beispielsweise bei 53 Prozent, womit im Steiermark-Vergleich nur der vorletzte Platz (die Südoststeiermark weist nur 50 Prozent auf) herausschaut. Während die Haushalte in Hartl (98 Prozent) hervorragend versorgt sind, hinken Wenigzell und Vorau (je 19 Prozent) hinterher. Und da setzt sbidi-Geschäftsführer Herbert Jöbstl auch an: „Unser Augenmerk liegt auf den unterversorgten Gebieten der Süd-, West- und Oststeiermark. In der Obersteiermark ist die Versorgung dank der verstärkten Aktivität der Stadtwerke sehr gut.“ 

Bürgermeister Gerhard Hartinger (St. Nikolai/Sausal), Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und sbidi-Geschäftsführer Herbert Jöbstl (v.l.).
© Land Steiermark/Streibl Bürgermeister Gerhard Hartinger (St. Nikolai/Sausal), Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und sbidi-Geschäftsführer Herbert Jöbstl (v.l.).

Das lässt sich auch an der Grafik gut ablesen: Obersteirische Bezirke wie Liezen, Bruck-Mürzzuschlag, Murau und Murtal stehen schon jetzt bei einem durchschnittlichen Versorgungsgrad (zumindest 100 Mbit/s) von über 70 Prozent. Das steirische Kommunen-Schlusslicht ist übrigens Geistthal-Södingberg (Bezirk Voitsberg), hier liegt der Versorgungsgrad bei gerade einmal neun Prozent. Das sbidi-Team ist in der weststeirischen Gemeinde bereits aktiv und steht in der Beratungs- und Koordinationsphase. Jöbstl: „Breitband ist mittlerweile in nahezu jeder Gemeinde ein Thema und wird daher positiv unterstützt. Und ja, seit Corona hat das Thema Breitband nochmals eine Dynamik bekommen.“

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