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Wie Holzbauer der Corona-Krise trotzen

Entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend bilanziert die steirische Holzbau-Branche auch im Krisenjahr 2020 positiv.

Holzbau
© Adobe Stock_Tomasz Zajda Der steirische Holzbau zeigte sich im Krisenjahr 2020 krisenresistent.

Die steirischen Holzbauer sind erstaunlich gut durch das Krisenjahr 2020 gekommen. Das belegt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung der WKO, im Zuge derer 53 Betriebe – also rund jeder sechste Betrieb in der Branche – befragt wurden. Demnach orten 85 Prozent der Befragten ein (sehr) gutes Wirtschaftsklima in der Branche, kein einziger bewertete das heurige Wirtschaftsjahr mit „genügend“ oder gar „nicht genügend“. Und dieses subjektive Empfinden schlägt sich auch in Zahlen nieder – nämlich in einem Plus beim Umsatz, bei den Investitionen und den Lehrlingszahlen. So konnten 29 Prozent den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern, 45 Prozent verzeichneten denselben Umsatz wie zuletzt. 

Plus bei Investitionen

Das wiederum führte bei 25 Prozent der Holzbaubetriebe zu einer gesteigerten Investitionstätigkeit, und auch die Zahl der Mitarbeiter und Lehrlinge ist markant gewachsen – allein bei den Lehrlingen gab es ein Plus von 8,5 Prozent auf 243. Ein bemerkenswert positiver Befund, der dem gesamtwirtschaftlichen Trend entgegenläuft, wie Innungsmeister Oskar Beer berichtet: „Unsere Betriebe würden sogar noch mehr Personal aufnehmen, laut Umfrage sogar zwei Drittel der Befragten. 57 Prozent würden auch weitere Lehrlinge ausbilden, finden diese aber nur schwer.“ Im Schnitt könnte jeder Betrieb, der auf Personalsuche ist, noch drei Mitarbeiter und zwei Lehrlinge aufnehmen. 

Aktuell beschäftigt der weiß-grüne Holzbau rund 5.000 Mitarbeiter. Josef König, Obmann von „Besser mit Holz!“ verweist auf die Rolle der Holzbaubetriebe als „Nahversorger“, würden doch die Mitarbeiter und Lehrlinge im Umkreis von 20 Kilometern vom Betrieb wohnen.

Größter Holzbaumotor sind übrigens die Privatkunden. 71 Prozent sehen diese beim Umsatz auf Platz eins, gefolgt von gewerblichen Investoren (20 Prozent) und öffentlichen Investoren (7 Prozent). „Auch – oder gerade in schwierigen Zeiten – sind Privatkunden bereit, ihre Wohnwünsche umzusetzen“, so Beer. Auch Wirtschaftstrainer Gerhard Schadler konstatiert, dass der Baustoff Holz mit positiven Eigenschaften wie Behaglichkeit und Wärme besetzt sei. Der „Sympathieträger unter den Baustoffen“, wie er es bezeichnet, sorge bei den Kunden für ein Wohlfühlerlebnis.

Beer, Haintz, König, Schadler (v.l.)
© Chris Zenz Oskar Beer, Bernd Haintz, Josef König und Gerhard Schadler (v.l.)

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