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Wie Frauen mit Geld umgehen

Eine Umfrage nimmt die Finanzrealität von Frauen unter die Lupe: Demnach verdienen sie um ein Fünftel weniger als Männer.

Frau mit Geldmünzen
© Adobe Stock - Sanders 75 Prozent der befragten Frauen sehnen sich nach finanzieller Unabhängigkeit.

Es sind Fakten, die nachdenklich stimmen sollten: Auch im Jahr 2021 verdienen Frauen im Schnitt um 20,4 Prozent weniger als Männer. Mit einer Teilzeitquote von 47,7 Prozent sind es großteils Frauen, die Job und Kindererziehung schultern. Aber die Teilzeitarbeit drückt das Einkommen – und zwar enorm: Während Frauen im Schnitt nur 1.464 Euro verdienen, steigt man finanziell mit einer Vollzeitstelle (und durchschnittlich 2.260 Euro) deutlich besser aus. Die hohe Teilzeitquote schlägt sich dann auch in den Pensionen nieder: Im Schnitt sind es 1.064 Euro im Monat, die eine Pensionistin zum Leben hat – das ist deutlich unter der Armutsgrenze von derzeit 1.259 Euro pro Monat. Unterm Strich bekommen Frauen im Schnitt um 42 Prozent weniger Pension als Männer.

All das geht aus einer aktuellen Imas-Umfrage der Erste Bank und Sparkassen hervor, die die Finanzrealität von Frauen analysiert. Insgesamt wurden dazu 1.350 Österreicherinnen und Österreicher befragt. Interessant ist dabei insbesonders, dass sich zwar 77 Prozent der befragten Frauen nach finanzieller Unabhängigkeit sehnen, aber fast jede Dritte – nämlich 30 Prozent – auf finanzielle Zuwendungen aus der Familie angewiesen ist. Bei Männern liegt dieser Anteil mit 14 Prozent deutlich darunter.

Sparen ist für Frauen mit 55 Prozent tendenziell wichtiger als für Männer (49 Prozent). Während Frauen am häufigsten Geld für den Nachwuchs auf die hohe Kante legen, sparen Männer häufiger für ihre Partnerin (47 Prozent). Coronabedingt ist auch die Sparquote in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen.

Sicherheit oder Risiko 

Auch bei der Geldanlage zeigt sich ein eindeutiges Bild: Während Frauen eher zu Sicherheit bei der Geldanlage tendieren, setzen Männer eher auf risikoreichere Veranlagungen. Trotz Nullzinsphase und Inflation ist das Sparbuch noch immer die beliebteste Sparform,  gefolgt vom Bausparer und Lebensversicherungen. Wertpapiere nutzen nur 36 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer. Allerdings geben 27 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer an, mehr Geld in Wertpapiere investieren zu wollen, wenn sie dazu mehr Wissen hätten.

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