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Wie Baustellen zur Leidenschaft wurden

Nach 13 Jahren an der Spitze übergibt Bau-Innungsmeister Alexander Pongratz das Zepter an Michael Stvarnik. Ein Rückblick.  

Michael Stvarnik, Alexander Pongratz (v.l.)
© Lunghammer Michael Stvarnik (li) wird ab Mai als Nachfolger von Alexander Pongratz (re) die Geschicke der Bau-Innung lenken.

In der Landesinnung Bau neigt sich eine Ära dem Ende zu: Ganze 13 Jahre lang stand Innungsmeister Alexander Pongratz an der Spitze einer der größten Innungen mit fast 3.000 Betrieben und 15.000 Beschäftigten, jetzt tritt er in dieser Funktion ab und  sein Nachfolger Michael Stvarnik übernimmt. Beim „Steirischen Bautag“ (siehe Beitrag unten) erfolgte kürzlich die offizielle „Schlüsselübergabe“, formell wird Stvarnik die Agenden mit 1. Mai übernehmen.

Doch werfen wir einen Blick zurück in jahrzehntelange interessenpolitische Arbeit für die Bau-Branche, die Pongratz an der Spitze der Innung seit 2009 maßgeblich geprägt hat. Insgesamt waren es sogar fast drei Jahrzehnte, in der sich der profunde Branchenkenner in verschiedenen Funktionen der Innung für „seine“ Branche eingesetzt hat – mit viel Herzblut und Engagement. Pongratz, selbst Geschäftsführer des gleichnamigen  Bauunternehmens und Chef der Pongratz-Firmengruppe mit rund 350 Mitarbeitern, weiß, wo in der Branche der Schuh drückt – vom Fachkräftemangel bis hin zur aktuellen Preisexplosion und Rohstoffknappheit in der Bauwirtschaft.

Große Herausforderungen, große Erfolge   

Und so waren es über die Jahre buchstäblich viele „Baustellen“, die er zu richten versuchte – wobei ihm vieles gelang. Die Herausforderungen reichten vom Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping durch den grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr über die Imagearbeit für die Lehre bis zu den coronabedingten Turbulenzen der letzten beiden Jahre.

Zweifelsohne war dem Grazer in der täglichen Innungsarbeit der gute Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern ein zentrales Anliegen, genauso wie zu den steirischen Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, woraus wichtige Impulse für die Branche entstanden sind, nicht nur in der Steiermark, sondern europaweit: „Die von der Innung initiierte Lohn- und Sozialdumpingstudie hat etwa dazu geführt, dass die Europäische Kommission die Entsenderichtlinie noch einmal geändert hat“, zieht der scheidende Innungsmeister Bilanz. 

Langjährige Weggefährten beschreiben den umtriebigen Baumeister als umgänglich und gut vernetzt, eloquent, inhatlich stets sachlich, lösungsorientiert und durchsetzungsstark. So werden dem 63-Jährigen gutes  Verhandlungsgeschick genauso nachgesagt wie Zuverlässigkeit, Handschlagqualität und sachliche Diskussionen – immer auf Augenhöhe.

Der studierte Bauingenieur bleibt der Innung noch bis zum Ende der Funktionsperiode erhalten, zudem ist er weiterhin Obmann der Bauakademie in Übelbach. „Wir haben  wesentlich dazu beigetragen, den Stellenwert und das Image der Baulehre zu steigern“, sagt er nicht ohne Stolz. Künftig wird der verheiratete Vater zweier (erwachsener) Kinder zwar etwas leiser treten, aber sich nicht zur Gänze zurückziehen, wie er erklärt: „Ich werde auch im Wohnbauförderungsbeirat weiterarbeiten und als  stellvertretender Spartenobmann der Sparte Gewerbe und Handwerk.“     

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