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Wie "Profi"-Pfuschern jetzt das Handwerk gelegt wird

Schwarzarbeit wird so massiv beworben wie lange nicht: Die Maler-Innung rückt den Pfuschern jetzt mit Detektiven zu Leibe.

Sie werden immer dreister, die „Profi“-Pfuscher: Auf Flugblättern, in Kleinanzeigen in Zeitungen, in Baumärkten und Lebensmittelgeschäften sowie mittels Zetteln auf Bäumen (vor allem im städtischen Raum) preisen sie ungeniert ihre Dienste an. Ob Malen, Streichen, Tapezieren, Vollwärmeschutz, Gartenbau, Schwimmteiche anlegen, Fliesen- oder Bodenlegen: Die „Profis“ bieten scheinbar alles aus einer Hand an – und das zu Dumpingpreisen, ohne Gewerbeberechtigung und unter dem Schutz der Anonymität. Entsprechend groß ist der Ärger bei den Mitbewerbern.

Wettbewerbsvorsprung gegenüber Mitbewerbern

„Schwarzarbeit wird so massiv beworben wie schon lange nicht mehr. Oft verlangen die Pfuscher weniger als die Hälfte des Preises, den ein seriöser Betrieb veranschlagen würde. Wir schauen hier nicht länger zu“, stellt Maler-Innungsmeister Alois Feuchter klar. Mit dem Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb hat die Innung eine Offensive gestartet. Über Detektive konnte bereits in mehreren Fällen ausgeforscht werden, wer hinter den Flugblättern bzw. den Wertkartenhandys steckt. Auch eine Scheinbestellung führte zu einem Pfuscher, der seine Dienste illegal anbot. Selbst ihren Kunden gegenüber bleiben die Pfuscher bis zuletzt anonym. Eine Reklamation ist damit unmöglich.

Wenn die aufgedeckten „Profis“ – bisher waren hier ausschließlich Rumänen am Werk – ihre unzulässigen Tätigkeiten nicht sofort einstellen und die entstandenen Kosten nicht übernehmen, wird bei Gericht Klage eingebracht. „Das sind wir unseren Mitgliedern schuldig“, pocht Feuchter auf einen fairen Wettbewerb.

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