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Wenn die Uhr zum "Lifecoach" wird

Egal ob Spitzensportler, Schüler oder Senioren – die vielfältigen Smartwatches bieten für jede Zielgruppe nützliche und interessante Tools. Doch welche Uhr passt zu wem? Was muss man beim Kauf beachten? Wir haben bei Experten nachgefragt.

Sowohl Profisportler als auch Hobby-Läufer wissen die Vorteile von Smartwatches gleichermaßen zu schätzen.
© ADOBESTOCK/SITTHIPHONG Sowohl Profisportler als auch Hobby-Läufer wissen die Vorteile von Smartwatches gleichermaßen zu schätzen.

Was kommt raus, wenn man eine herkömmliche Uhr mit den Funktionen eines Smartphones kombiniert? Genau, eine Smartwatch. Die intelligente Uhr vereint das Beste aus beiden Welten und hat sich damit bereits vor einigen Jahren einen Fixplatz auf unseren Handgelenken gesichert. Während Smartwatches früher eher exklusiv und hochpreisig waren und in erster Linie von Spitzensportlern getragen wurden, haben sie es im Jahr 2021 als Massenware mittlerweile in so gut wie jeden Haushalt geschafft. Laut einer aktuellen statista.com-Studie wird der weltweite Umsatz im Segment Smartwatches heuer sogar auf etwa 30.398,99 Millionen Euro geschätzt.

Und das nicht ohne Grund: Denn die intelligenten Uhren können heute weit mehr als noch vor ein paar Jahren. Sie fungieren nicht nur als wichtige Informations- und Benachrichtigungsquelle, Musikspeicher und Organisationstalent, sondern können auch diverse Körpersymptome und -funktionen überwachen, abfragen und analysieren. „Je nach Preisspanne variieren auch die Funktionen der einzelnen Smartwatches. Uhren zwischen 200 und 300 Euro können bereits die Herz-Frequenz aufzeichnen und GPS-Daten tracken. Wer noch tiefer in die Tasche greift, kann sogar detailliert seinen Blutdruck messen oder zurückgelegte Höhenmeter analysieren“, berichtet Denise Sunko von Media-Markt. Auch in puncto Design hat sich einiges getan: Zwar gibt es noch immer zahlreiche sportliche Modelle, die sich eher grob und auffällig präsentieren, aber auch dezente Smartwatches für den Alltag mit elegantem Design erfreuen sich – vor allem in der Damenwelt – großer Beliebtheit.  

Doch welche Modelle schneiden am besten ab? Laut einer im Vorjahr durchgeführten Umfrage bevorzugen österreichische Smartwatch-Träger die Marken Garmin (20 Prozent), Apple (17 Prozent), Samsung (17 Prozent), Fitbit (10 Prozent), Polar (9 Prozent) und Huawei (8 Prozent). Dies bestätigt auch Sunko: „Apple, Garmin und Huawei haben bei uns die Nase vorn. Seit rund einem halben Jahr steigt die Nachfrage enorm – unabhängig vom Alter der Kunden.“

Potenzielle Abhängigkeit 

Der Hype rund um den Computer am Handgelenk scheint also gerade erst begonnen zu haben. Doch sind Smartwatches wirklich für jeden gleich gut geeignet? „Ja und nein. Grundsätzlich kann zwar jeder eine Smartwatch nutzen, kranke Menschen sollten aber vorab ein klärendes Gespräch mit einem Therapeuten oder Arzt führen, um etwaige Verletzungen oder Gefahren ausschließen zu können“, betont die Allgemeinmedizinerin und Psychologin Angelika Krifter, die unter anderem in einem Zentrum für Gelenkserkrankungen praktiziert. Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, ist die potenzielle Abhängigkeit, die mit dem Tragen von Smartwatches einhergehen kann: „Problematisch wird das Ganze, wenn man sich zu sehr auf die Ergebnisse und Auswertungen seiner Smartwatch verlässt und dabei verlernt, auf sich und seinen Körper zu hören“, unterstreicht Krifter. 

Klare Ziele setzen

Ist die Recherche abgeschlossen und die passende Uhr gefunden, geht es zum spannenden und lustigen Part über. „Am besten, man setzt sich ein gewisses Ziel, um die Motivation aufrechtzuerhalten. Wer beispielsweise einen Marathon laufen oder abnehmen will, kann so Fortschritte und Fitness ideal tracken und auswerten“, so Krifter. Auch tägliche Meditationseinheiten oder der nächtliche Schlaf können durch den digitalen Assistenten am Handgelenk analysiert und in Folge verbessert werden. 

Doch nicht nur im privaten Bereich werden Smartwatches immer häufiger eingesetzt: „Sie werden beispielsweise in Reha-Zentren verwendet, um den Blutdruck oder Puls der Patienten konstant überwachen zu können“, so Krifter. Ausgefeiltere Modelle können sogar EKGs aufzeichnen: Mit Hilfe ihrer Smartwatch können gefährdete Menschen selbst Elektrokardiogramme erstellen, um einem eventuellen Vorhofflimmern mit erhöhtem Risiko eines Schlaganfalls rechtzeitig auf die Spur zu kommen.   

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