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Auch Chefs müssen lernen

Wenn der Chef die Schulbank drückt, können Weiterbildungsmaßnahmen steuerlich abgesetzt werden - wir zeigen wie.

Generell gilt: Ausgaben für Bildungsmaßnahmen des Unternehmers sind als Betriebsausgabe abzugsfähig, wenn sie in Fortbildung, in Ausbildung im verwandten Beruf oder in eine Umschulung geflossen sind. Von Fortbildungskosten spricht man, wenn bereits eine Tätigkeit ausgeübt wird und die Fortbildung dazu dient, im jeweiligen Beruf auf dem Laufenden zu bleiben. Petra Kühberger, Expertin im WKO-Rechtsservice: "Bei Bildungsmaßnahmen zum Erwerb grundsätzlicher kaufmännischer oder bürotechnischer Kenntnisse, etwa Einstiegskurse für EDV etc. ist stets von einem Zusammenhang mit der jeweils ausgeübten Tätigkeit auszugehen." Ausbildungskosten im verwandten Beruf liegen laut Kühberger vor, wenn diese eine zukünftige Berufsausübung ermöglichen. Sie sind absetzbar, wenn sie im Zusammenhang mit einer zum aktuell ausgeübten Beruf verwandten Tätigkeit stehen. Als verwandte Tätigkeiten gelten etwa Friseur und Kosmetikerin, Fleischhauer und Koch, Dachdecker und Spengler. Kühberger: "Umschulungskosten können als Ausgabe geltend gemacht werden, wenn die Maßnahmen derart umfassend sind, dass sie einen Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglichen, die mit der bisherigen Tätigkeit nicht verwandt ist, und auf die tatsächliche Ausübung eines anderen Berufes abzielen, wie etwa Umschulung eines Druckers auf Krankenpfleger, einer Schneiderin auf Hebamme"

Kosten, die nicht abzugsfähig sind

Nicht abzugsfähig sind Kosten für Ausbildungen, die hauptsächlich die Privatsphäre betreffen oder die auch für nicht berufstätige Personen von allgemeinem Interesse sind. Darunter fallen etwa Kosten für den B-Führerschein, für Sportkurse oder für Persönlichkeitsbildung ohne beruflichen Bezug. Kühberger: "Die Kosten für den C-Führerschein können zum Beispiel nur dann abgesetzt werden, wenn man den Führerschein für den ausgeübten Beruf auch wirklich benötigt." Strittig können Aufwendungen sein, bei denen ein Zusammenhang mit der Einkünfteerzielung bestehen kann, die aber auch privat veranlasst sein könnten. Hier liegen nur dann abzugsfähige Kosten vor, wenn sich die Aufwendungen für die betriebliche bzw. berufliche Tätigkeit als notwendig oder sinnvoll erweisen. Kühberger macht darauf aufmerksam, dass es zwar Parallelen zur Abzugsfähigkeit von Aus- und Weiterbildungskosten für Chefs zu jenen von Mitarbeitern gibt, dass aber diese für sich zu behandeln sind, weil sie sich eben nicht in allen Punkten decken.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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