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Wenn beim Business die Sonne aufgeht

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Wir haben hinter die Kulissen jener Betriebe geblickt, die für Urlaubsfeeling sorgen. Teil drei: Vinoble, Andy Wolf und woundwo.

Die Andy-Wolf-Gründer Andreas Pirkheim und Wolfgang Scheucher setzen auf lässiges Design.
© Foto Fischer Die Andy-Wolf-Gründer Andreas Pirkheim und Wolfgang Scheucher setzen auf lässiges Design.

Was wäre der Sommer ohne schattige Platzerl, stylishe Sonnenbrillen und den Geruch von Sonnencreme? Wir haben uns noch einmal auf die Suche nach jenen weiß-grünen Betrieben gemacht, die den Sommer mit ihren Produkten erst so richtig zum Sommer machen. Zum Serienabschluss haben wir Vinoble im südsteirischen Fresing, Andy Wolf in Hartberg und woundwo in Graz besucht.

Auch wenn Anfang September keine Hitzewellen mehr anrollen, ist die Sonnenstrahlung noch immer stark – und damit Sonnenschutz für die Haut unverzichtbar. Luise Köfer, Chefin des südsteirischen Kosmetik-Spezialisten Vinoble, „brennt“ für das Thema Hautgesundheit: „Da in herkömmlichen Sonnencremes immer mehr hormonaktive Substanzen nachgewiesen werden, war unser Anspruch, einen hochwirksamen Schutz zu entwickeln, der ohne diese Nebenwirkungen funktioniert.“ Und so mischt Vinoble  im hochpreisigen Segment am Markt mit –  und das höchst erfolgreich. Kürzlich wurde das Unternehmen für die weltweit drittbeste Sonnencreme ausgezeichnet, „auch weil sie korallenfreundlich ist“.

Praxistest: Karin Sattler mit Vinoble-Chefin Luise Köfer.
© Foto Fischer Praxistest: Karin Sattler mit Vinoble-Chefin Luise Köfer.

Natürliche Sonnencreme

Eine Schweizer Chemikerin hat das „Rezept“ für den hochwertigen Sonnenschutz entwickelt, der ohne Mikroplastik, Silikone und Nanopartikel auskommt. Auch abseits des Sonnenschutzes setzt das Naturkosmetiklabel – quasi umgeben von den Weinbergen rund um Kitzeck – wenig verwunderlich auf die Wirkstoffe aus Trauben, vom Kern bis zu den Stammzellen.

2005 gegründet, wurde das Unternehmen später um eine eigene Manufaktur am Fuße der Sausaler Weinstraße erweitert: Hier findet nicht nur im Labor die Entwicklung statt, sondern auch Produktion und Abfüllung, Etikettierung sowie diverse Schulungen. Das Unternehmen hat sich mit aktuell 17 Mitarbeitern zu einem wichtigen regionalen Arbeitgeber gemausert. Luise Köfer liefert ihre Produkte mittlerweile in 14 Länder der Welt – von Mexiko bis nach Hongkong. „Dass wir in den besten Häusern der Welt vertreten sind, ist für uns die Krönung unserer Arbeit“, sagt sie stolz.

Hollywood setzt auf "Andy Wolf" 

Nicht weniger erfolgreich am globalen Markt ist der oststeirische Brillenproduzent Andy Wolf. Hinter dem stylishen Label stecken die Unternehmensgründer Andreas Pirkheim („Andy“) und Wolfgang Scheucher („Wolf“). Trotz starker Konkurrenz – am Markt gibt es 1.600 Mitbewerber – führen mittlerweile 2.500 Partner in 69 Ländern Brillen aus dem Hause Andy Wolf. Sage und schreibe 140.000 Brillen wandern Jahr für Jahr über den Ladentisch. „Unser Design zeichnet sich dadurch aus, dass wir auf ausdrucksstarke, auffällige Modelle setzen, bei denen die Individualität des Trägers im Vordergrund steht“, unterstreichen Pirkheim und Scheucher. Dieses Credo schlägt sich auch bei den hochwertigen Sonnenbrillen nieder, die das Haus verlassen. „Neben klassischen Modellen sind auch Sonnenclips stark im Trend“, so Scheucher. Auch verlaufende Gläser seien wieder sehr gefragt.

Lokalaugenschein der anderen Art: Die Redakteurinnen Karin Sattler und Miriam Defregger, flankiert von den beiden Andy-Wolf-Geschäftsführern.
© Foto Fischer Lokalaugenschein der anderen Art: Die Redakteurinnen Karin Sattler und Miriam Defregger, flankiert von den beiden Andy-Wolf-Geschäftsführern.

Zusätzlich zu den hochwertigen, in Frankreich gefertigten Metallfassungen finden sich auch Acetat-Fassungen im Programm, die wenige hundert Meter vom Head­office entfernt direkt in Hartberg gefertigt werden. Das Unternehmen reüssiert im hart umkämpften Brillenbusiness derart, dass auch internationale Stars wie Rihanna, Lady Gaga und Hugh Grant auf die steirische Marke setzen. 2006 gegründet, arbeiten im Headoffice, in Produktion und im Vertrieb mittlerweile mehr als 150 Mitarbeiter.

Sonnenschutzpionier

Damit wieder zurück nach Graz: Wenn es an heißen Tagen um die richtige Beschattung geht, zählt woundwo mit der Zentrale in Graz zu den großen Playern. Die hochqualitativen Produkte wie Markisen, Raffstores, Rollläden, Insektenschutzprodukte sowie innenliegende Sichtschutzsysteme werden neben dem Heimmarkt auch in die Schweiz, nach Deutschland und Frankreich verkauft. 

Kürzlich ist der Sonnenschutzpionier unter das Dach der französischen Groupe SFPI gewandert und hat damit einen finanzkräftigen Eigentümer. „Gemeinsam wollen wir auf ‚Qualität aus Österreich‘ setzen“, so die Chefs Alexander Foki und Wolfgang Kuss. 

Erklärtes Ziel ist ein weiteres Umsatzwachstum:  Zuletzt konnten mit 320 Mitarbeitern über 61 Millionen Euro erwirtschaftet werden, ein Plus von 40 Prozent seit 2015. Vor kurzem ließ der Betrieb mit einer Millioneninvestition im südsteirischen Gabersdorf aufhorchen: Dort entsteht das neue internationale Kompetenzzentrum des Unternehmens.   

Steirische-Wirtschaft-Redakteur Alexander Petritsch legt Hand an.
© Foto Fischer Steirische-Wirtschaft-Redakteur Alexander Petritsch legt Hand an.

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