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Wenn Können und Zufall Regie führen

Sie sind fast schon gastliche „Seriensieger“: Monika Pöllabauer und Christoph Fürnschuß, die Österreich bei den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi vertreten werden. Sie im Service und er in der Küche. 

Von den viel diskutierten Nachwuchssorgen in der Gastlichkeit war bei den Juniorenstaatsmeisterschaften in Altmünster Anfang November nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil, die steirische Mannschaft hat sich großartig geschlagen und zwei Nachwuchstalente haben sogar Tickets für die WorldSkills 2017 gelöst. 

So hat die 20-jährige Monika Pöllabauer einmal mehr alle Register ihres Könnens gezogen. Nach dem Sieg beim Landes- (2014) und Gold beim Bundeslehrlingswettbewerb (2015) hat sie ihre Konkurrenten aus ganz Österreich im Service auf die Plätze verwiesen. Nach Abschluss der Doppellehre (Koch/Kellner) mit Matura im Sommer ein weiterer Schritt auf der steilen Karriereleiter, der sie im Oktober 2017 sogar nach Abu Dhabi führen wird. Auf ihre Erfolgsaussichten angesprochen, gibt sich die Gasnerin betont locker: „Ich werde trainieren so gut ich kann, aber schlussendlich alles auf mich zukommen lassen.“ Bis Pöllabauer ins Trainingslager nach Bad Gleichenberg einrückt, wo die steirischen Teilnehmer drei Monate lang für den Wettbewerb glattgeschliffen werden, geht es erst einmal auf Wintersaison nach Tirol, „worauf ich mich schon unglaublich freue“. 

Abschied von Lehrherren

Auch wenn der Abschied von den Wirtsleuten und Lehrherren im Landgasthaus Willingsdorfer in Gasen und auch vom Freund schwer fallen wird, die Lust auf Neues im Job hat für den sportbegeisterten Widder absolute Priorität. Nach ihren Stärken gefragt, kommt die Antwort spontan: „Ich komme auch in Stresssituationen nicht aus der Ruhe und liebe es, Gäste zu verwöhnen.“ 

Viel Können, aber in diesem Fall eigentlich den strengen Teilnahmebedingungen verdankt Jungkoch Christoph Fürnschuß sein Ticket zu den WorldSkills im nächsten Jahr. 

Der Zufall führte Regie

Der beste steirische Kochlehrling und Sieger im Duell der Jungköche 2016, der heuer in der gastlichen Kaderschmiede von Hans Peter Fink in Walkersdorf seine Ausbildung abgeschlossen hat, konnte bei den Juniorenstaatsmeisterschaften nur auf Platz zwei punkten: „Ich habe meinen Fisch leider roh serviert.“ 

Nach Abu Dhabi fährt er trotzdem, weil der Sieger in seiner Kategorie, Michael Ploder aus Tirol, das Alterslimit für die Teilnahme mit 22 Jahren bereits überschritten hat. Verständlich, dass die Freude über die Teilnahme an dem Wettbewerb beim 19-Jährigen riesengroß ist, der zur Zeit im Restaurant-Hotel Obauer in Werfen, Salzburg, seine Sporen verdient. Der neue Arbeitgeber könnte auch zu einem Knackpunkt werden, „weil ich nicht weiß, ob mich der Betrieb drei Monate lang für die Vorbereitung freistellen wird. Aber auch kein Problem“, lacht der sympathische Küchenkünstler, „dann gehe ich halt zum Bundesheer und hoffe dort auf zeitliche Freiräume für das Trainingslager.“ Barbara Krenn, Fachgruppenobfrau Gas­tronomie, quittiert die Ergebnisse mit großem Stolz:  „Monika und Christoph sind der beste Beweis dafür, dass unsere jungen steirischen Fachkräfte einfach Weltklasseniveau haben.“ 


Erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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