th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Wenn Datenschutz zur Chefsache wird

Mit 25. Mai wird die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) „scharf“. Wie man sich bei den Bank­instituten dafür rüstet.

Bei Verstößen gegen die Datenschutzregeln drohen enorme Strafen.
© peshkova - stock.adobe.com Bei Verstößen gegen die Datenschutzregeln drohen enorme Strafen.

Viel Zeit bleibt nicht mehr, bis die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit 25. Mai umzusetzen ist. Und das neue Regelwerk ist alles andere als ein Randthema, betrifft es doch jedes Unternehmen, das Daten verarbeitet, also z.B. eine Kundendatei führt, Rechnungen ausstellt oder Lieferantendaten speichert. Sich nicht darum zu kümmern, wäre ein fataler Fehler: Denn es drohen Rekordstrafen bis zu 20 Millionen Euro (!) oder bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Ein Thema, das auch in der Bankenwelt für heiße Diskussionen sorgt. Wie man sich dafür rüstet? Wir haben bei der Raiffeisen Landesbank (RLB) Steiermark nachgefragt. „Der verantwortungsvolle Umgang mit Daten hatte bei uns ausgehend vom Bankgeheimnis schon bisher höchste Priorität, für die speziellen Regelungen der DSGVO können wir nun darauf aufbauen“, so Vorstandsdirektor Matthias Heinrich. In einem eigenen Projekt wurden Prozesse, Organisationsstrukturen, Anwendungen und Dokumente überarbeitet.

Konkret wurde die Datenverarbeitung bis in den letzten Winkel durchleuchtet und alle Mitarbeiter geschult. Ein Datenschutz-Beauftragter kümmert sich als Hauptansprechpartner um die vielfältigen Aufgaben. Ein Managementsystem wurde auf die Beine gestellt, inklusive eines Notfallpakets bei Datenschutzverletzungen. 

Im Fokus stand auch der Einwilligungsprozess, um eine stets rechtmäßige Zustimmung des Kunden zur Datenverarbeitung sicherzustellen. Denn die Verantwortung geht weit über die eigenen Firmengrenzen hinaus – so sind auch externe Partner, die im Auftrag Daten verarbeiten, miteinzubeziehen. Denn die DSGVO stärkt in vielen Bereichen die Verbraucherrechte.

Unterm Strich geht es aber um mehr als die Erfüllung von Vorgaben. Heinrich sieht darin „die Chance, die Datenqualität im Unternehmen auf einen neuen Level zu heben. Zudem werden Betriebe, die damit vertrauensvoll umgehen, mit mehr Vertrauen belohnt“. Dies könnte sich zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor entwickeln. 

Weitere Informationen: 

Alle Infos und Termine finde sie unter: www.wko.at/datenschutz

Von Karin Sattler

Das könnte Sie auch interessieren

Sparen will auch in Zeiten von Niedrigzinsen gelernt sein.

"Flüssig" sein zählt mehr als die Rendite

Trotz Mikrozinsen sind die Österreicher Sparefrohs: Jedes Monat werden im Schnitt 259 Euro auf die Seite gelegt. Abseits des „Notgroschens“ könnten Alternativen aber viel höhere Renditen abwerfen, zeigt eine aktuelle Studie. mehr

Hanna und Paul Gasser wurden mit dem Merkur für das Lebenswerk geehrt.

Ein gemeinsam erbautes Lebenswerk

Der Handelsmerkur für das Lebenswerk geht an Hanna und Paul Gasser – ein Architektenpaar, das die Lieb Gruppe „erbaute“. mehr