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Weniger Steuern für Aushilfskräfte

Aufatmen für Unternehmer, die auf Aushilfskräfte angewiesen sind. Ab 2017 wird die Beschäftigung steuerlich erleichtert. Dazu die Expertin.

Hohe Steuern und Abgaben sowie eine komplizierte Nachverrechnung der Sozialversicherungsbeiträge machen es sehr schwierig, temporäre Aushilfskräfte – vor allem im Tourismus – zu finden. Das weiß auch die WKO-Expertin Kirsten Fichtner-Koele, die auf eine Neuregelung verweist: „Ab 2017 soll jede Aushilfskraft, die bereits einer Beschäftigung nachgeht und damit voll versichert ist, bis zu 18 Tage pro Kalenderjahr endbesteuert aushelfen können. Das heißt, es wird keine weitere Einkommensteuer eingehoben.“

Damit werden Steuern und Abgaben auf rund 30 Prozent gekürzt und pauschaliert, womit Nachzahlungen an die Sozialversicherung im Folgejahr gänzlich wegfallen. Das bedeutet unterm Strich deutlich weniger Kosten für den Arbeitgeber und der Aushilfskraft bleibt so mehr in der Tasche. 

Ein Praxisbeispiel

Fichtner-Koele belegt die neue Regelung mit einem Beispiel: Ein Wirt engagiert seinen Nachbarn, der während der Woche bei einem Tischler Vollzeit beschäftigt ist, als Aushilfe an einem Feiertag für einen Bruttolohn von 100 Euro und zahlt ihm netto rund 80 Euro aus. Durch Kürzung der Lohnsteuer auf null Prozent ist dieser Nettolohn um mindestens 20 Euro höher als derzeit und durch die Endbesteuerung braucht der hilfsbereite Nachbar trotz zusätzlicher Pensions- und Krankenversicherungszeiten (d.h. Erhöhung des Pensionskontos) keine Nachzahlung der Versicherungsleistungen im Folgejahr fürchten. Den Wirt kostet die temporäre Aushilfe rund 116 Euro und damit um rund zehn Euro weniger als derzeit (durch Kürzungen der Lohnnebenkosten wie Unfallversicherung, FLAF etc.). 


Weitere Infos erhalten Sie im Rechtsservice der WKO Steiermark unter der Tel. 0316/601 601 oder per E-Mail an rechtsservice@wkstmk.at.

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