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Weizer Trafos im Land der Pharaonen

Weizer Know-how von Siemens setzt Ägypten unter Strom: Nun gingen die Trafos in den Kraftwerken in Betrieb.

Kolossale Transformatoren von der Firma Siemens werden für Ägypten bereitgestellt
© Siemens Kolossale Transformatoren von der Firma Siemens werden für Ägypten bereitgestellt

24 tonnenschwere Transformatoren aus Weiz von Siemens sind die Basis für die Stromversorgung von 14 Millionen Ägyptern – ihre Heimat haben die per Schiff ins Nil-Land transportierten Trafos am Mittelmeer, östlich von Alexandria, sowie in Beni Suef am Nil, knapp 200 Kilometer südlich von Kairo. Erst unlängst gingen die Hightech-Trafos in den Gaskraftwerken in Betrieb. Der oststeirische Ausflug rund um die halbe Erdkugel ist kein Einzelfall: Rund 1.200 Mitarbeiter erzeugen jährlich über 150 Leistungs- sowie mehr als 3.000 Verteiltrafos – in über 70 Ländern der Welt sorgen die steirischen Transformatoren für Spannung. Tendenz steigend, denn: „Die Energiebranche ist im Umbruch. Der Trend geht immer stärker von großen Kraftwerken zu kleineren, volldigitalisierten Erzeugungseinheiten – das lässt auch den Bedarf an Trafos in die Höhe schnellen“, erklärt Standortleiter Stefan Pieper. Darauf sei man auch vorbreitet, so der  Siemens-Verantwortliche: „Der Standort ist aufgrund seiner 125-jährigen Tradition im Bau von komplexen Transformatoren für die Herausforderungen der Zukunft bestens gewappnet.“ 

Während die Produktentwicklung digital erfolgt, ist der Transformatorenbau selbst in wesentlichen Teilen immer noch Handarbeit spezialisierter Facharbeiter. Nahezu jeder Trafo ist ein Unikat, da die Konstruktion nach individuellen Faktoren wie Spannung, Leistung, Umgebungsklima, Netzlandschaft und sogar Geräuschpegel erfolgt.

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