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Warum sich die Fahrschulen auf die Impfliste wünschen

Der Rückstau an Schülern ist in den Fahrschulen abgebaut, Entspannung gibts aber erst nach einer Durchimpfung der Lehrer.

Junge Frau präsentiert ihren Führerschein
© Kaesler Media, Stockadobe Auch in der Krise heiß begehrt: der Führerschein

Die Osterferien sind ein wichtiger Termin in den heimischen Fahrschulen, wo der Nachwuchs für den Straßenverkehr fit gemacht wird. Karl-Heinz Stummer, Vorsitzender der steirischen Fachvertretung der Fahrschulen, erklärt die Gründe: „Die jungen Leute nutzen verstärkt die freien Tage während der Ferien, um ihre Ausbildung zu absolvieren. Eine wichtige Zeit für die Branche, die seit dem Lockdown mit empfindlichen Einschränkungen zu kämpfen hat.“ 

Online-Kurse als Übergangslösung

Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der mittels Noterlass in den Osterferien auch Distance Learning, sprich Onlinekurse, zugelassen hat. Eine wichtige Entscheidung für Stummer, „weil wir damit die Nachfrage nach Kursen weiter abarbeiten können. Auch in Blickrichtung Zukunft, denn ab dem 15. April ist wieder der Präsenzunterricht zwingend vorgeschrieben.“ Stummer hat damit kein Problem, weil der Unterricht vor Ort in den Fahrschulen auch von den Schülern deutlich bevorzugt wird. „Natürlich schlagen mehr Kurse und damit auch mehr Lehrpersonal aufgrund der geforderten Abstandsregeln mit zusätzlichen Kosten zu Buche, aber wir sind bereit, diese Mittel einzusetzen.“ Das Thema Sicherheit wird in den Fahrschulen grundsätzlich großgeschrieben. Maskenpflicht und das Einhalten von Abständen werden rigoros exekutiert, Desinfektionsstationen sind längst selbstverständlich. 

Nur die Impfung schützt Schüler und Lehrer

Auch wenn die Fahrschulen auf einigermaßen sicherem Kurs zu sein scheinen, so drückt Stummer ein großes Problem: „Fahrschulen sind Ausbildungsstätten, in denen auf engem Raum viele Sozialkontakte unvermeidlich sind. Denken wir nur an die Ausbildungsfahrten und Fahrprüfungen in engen Fahrzeugen.“ Stummer wünscht sich daher mit Nachdruck, dass auch die rund 300 Fahrlehrer endlich geimpft werden. „Was für zehntausende Lehrer in der Steiermark selbstverständlich ist, muss doch auch für unsere Branche gelten, zumal unsere Pädagogen viel näher an den Jugendlichen agieren, die dann als Schüler wieder an die Schulen zurückkehren.“ Laufende Tests – teilweise haben Fahrschulen eigene Teststraßen eingerichtet – seien, so Stummer, auf Dauer kein Allheilmittel, um Cluster auszuschließen: „Wir fordern eine Impfung für alle Fahrlehrer.“

Das Geschäft hat sich positiv entwickelt

Auch wenn die rund 53 weiß-grünen Fahrschulen noch viele Sorgen drücken, so hat sich das Geschäft seit Februar einigermaßen positiv entwickelt. Stummer, Gründer der Powerdrive-Gruppe mit rund 35 Mitarbeitern: „Wir sind froh, dass wir offen halten dürfen und dass nix passiert ist.“ Das lässt hoffen, dass die Branche ohne größeren Schaden davonkommt. 

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