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Warum Messen gar nicht „oldstyle“ sind

In Zeiten des Online-Shoppings noch am Messestand ausstellen? Meicl Wittenhagen weiß, warum das keineswegs antiquiert ist.

Vor einem Monat erst fand die Grazer Herbstmesse statt, jetzt wird in Händlerkreisen schon über die Frühjahrsmesse nachgedacht. Doch auch wenn Messen nach wie vor fixer Bestandteil des Unternehmerjahres sind, stellen sich Händlern immer öfter auch diese zwei Fragen: Sind Messen in Zeiten des Internet nicht längst antiquiert? Und: Schauen die Leute nur, oder wird tatsächlich auch vor Ort gekauft?

Meicl Wittenhagen, Berufsgruppenobmann des Einrichtungsfachhandels und mit 35 Messe-Jahren ein echter Kenner des Messe-Business, betont: „Dass Fachmessen für Unternehmer wichtig sind, ist klar. Aber auch die Publikumsmessen sind von einem nicht zu unterschätzenden Nutzen. Hier ist nichts oldstyle, im Gegenteil, hier wird jene Lücke geschlossen, die weder das Internet noch der Händler für sich alleine schließen kann.“ Denn zum Ersten, so Wittenhagen, sei – Onlineshopping-Trend hin oder her – im gehobenen Segment nach wie vor der Kontakt zwischen Kunde und Fachhändler kaufentscheidend. „Aber natürlich haben auch wir einen Onlineauftritt.“ 

Zum Zweiten bewirke der Showeffekt einer Messe ein hohes Gästeaufkommen. Zigtausende Besucher alleine bei den Grazer Messen jedes Jahr sind der beste Beweis dieser auch im digitalen Zeitalter nach wie vor bestehenden  enormen Zugkraft. „Deshalb organisieren wir auch jedes Jahr zur Herbstmesse einen Gemeinschaftsstand des Elektro- und Einrichtungsfachhandels“, erzählt er. Und hier habe sich erst vor wenigen Wochen erneut bestätigt, dass die Besucher sehr wohl und in sehr zufriedenstellendem Maß direkt kaufen. Aber auch wenn nur „gustiert“ werde, sei der Nachwirkeffekt nicht weniger wichtig. „Zu uns kommen regelmäßig Menschen ins Geschäft, die sich vor mehr als einem Jahr am Stand informiert haben. Wenn’s dann für sie passt, dann wissen sie, wohin sie sich wenden.“

Foto: Stuhlhofer


Weitere Infos: wko.at/stmk/elektroeinrichtung 


Von Veronika Pranger (Steirische Wirtschaft),

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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