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Aufgepasst vor Belegkontrolloren!

WKO und Finanz warnen Kunden vor angeblichen Kassazettel-Kontrolloren: Es gibt keine Kontrollen und keine Strafen!

Die Belegerteilungs- und -annahmeregelung, also die verpflichtende Erstellung und Weitergabe von Kassabelegen an die Kunden, ist erst wenige Tage alt, doch Betrüger nutzen diese Gesetzesneuheit bereits, um unwissende Konsumenten auszutricksen. So wurden in mehreren Bundesländern Kunden vor Geschäften von angeblichen Kontrolloren nach ihren Kassabelegen gefragt. "Hatten sie diese nicht parat, zögerten die mit Uniformen und täuschend echten Ausweisen ausgestatteten Betrüger nicht lange und stellten Strafen von 100 Euro und mehr aus", erklärt Iris Thalbauer von der Bundessparte Handel.

Keine Strafen!

"Das ist natürlich hochgradig illegal - und Amtsanmaßung ist eine strafbare Handlung." Festzuhalten ist: Für Konsumenten besteht die Annahmepflicht von Belegen, und diese sollten zumindest bis nach dem Verlassen des Geschäfts für etwaige Kontrollen durch die echte Finanzverwaltung behalten werden. "Doch es gibt aber in keinem Fall irgendwelche Strafen, wenn ein Kunde den Beleg nicht vorweisen kann", betont Thalbauer: "Es handelt sich hier nämlich um eine sanktionslose Finanzordnungswidrigkeit." Will heißen: Die Intention dieses Gesetzes zielt darauf ab, das Bewusstsein des Konsumenten für die Betrugsbekämpfung in diesem Zusammenhang zu schärfen, doch die "Behaltepflicht" seitens des Kunden ist und bleibt straffrei. Ebenso sind bislang auch keine Kontrollen von Konsumenten vor Geschäften oder in Einkaufszentren vorgesehen. Um den dreisten Betrügern jetzt schnellstmöglich einen Riegel vorzuschieben, setzen WKO und Finanzministerium auf breitenwirksame Aufklärung, betont Thalbauer: "Für Händler wurde deshalb auch ein Plakat zum Download bereitgestellt, das ihre Kunden auf diese Betrugsversuche aufmerksam macht". Hier gibt es mehr Infos dazu. 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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