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Wann heißt es wieder "Bitte einsteigen"?

Mit der Öffnung von Gastronomie und Hotellerie hoffen auch die Busunternehmer auf einen Neustart. Warum sie um Anerkennung ringen.

Busfahrer am Fahrersitz
© Syda Productions, Adobestock Auch die steirischen Busunternehmer warten auf einen baldigen Neustart.

Sie fühlen sich ausgegrenzt und von der Politik unverstanden. Die rund 175 weiß-grünen Busunternehmer, in deren Augen sich alles nur um die Frage dreht, ob und wann die Gastlichkeit wieder ihre Pforten öffnet. „Keiner redet von uns“, bringt es Kurt Matzer, Fachgruppenobmann Autobus,- Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen, auf den Punkt: „Dabei übersieht man, dass die Restaurants, Gasthäuser und Beherbergungsbetriebe zu einem Gutteil auch von uns leben, weil wir ihnen viele Gäste bringen.“ Umgekehrt können auch die Busse erst wieder Fahrt aufnehmen, wenn es gastliche Fahrziele und Unterkünfte gibt, wo man auch auf Österreich-Touren mehrere Tage Halt machen kann. An eine rasche Grenzöffnung glaubt ohnehin keiner der motorisierten Straßenritter. 

Der Linien- und Schülerverkehr sorgt bei Manfred Wolf in Trauttmannsdorf dafür, dass er „überleben“ kann. Auf den Reiserouten stehen auch seine sechs Busse still, Stillstand herrscht auch im Reisebüro und in der Buschenschank. „Von Touren im Inland alleine kann ich nicht leben, wir brauchen Fahrten ins Ausland, und die gibt es nur mit der Impfung.“ Wenn das im heurigen Sommer nicht klappt, dann – so Wolf –  „werden wir wie vor 56 Jahren Halbtages- und Tagesfahrten anbieten und mit Abstand wieder ganz kleine Brötchen backen“.

Dass die Grenzbalken erst dann fallen, wenn die Urlauber geimpft eine Busreise antreten, glaubt auch Franz Eibisberger, der sieben Busse in seinem Fuhrpark und 20 Mitarbeiter in Frohnleiten zählt. Er fordert mit Vehemenz klare Direktiven von der Politik ein: „Es muss für uns endlich einen zeitlichen Fahrplan geben, wann wir wieder starten können. Wir brauchen auch genaue Vorgaben, welche Maßnahmen einzuhalten sind. Wir sind in jedem Fall für alle Fälle gerüstet.“ Eibisberger ist überzeugt, dass nur eine Impfung der Lösung letzter Schluss ein kann, „weil vorher die Fahrgäste zu große Angst haben, überhaupt in einen Bus einzusteigen“. Dass die Räder seit fast einem Jahr still stehen, schmerzt unendlich. Nicht nur, weil das Geld in der Kassa fehlt, „sondern weil wir auch teure Prospekte im Müll entsorgen müssen“. Eibisberger setzt nach der Öffnung auf ein bewährtes Konzept, das ihm rasch aus der Krise helfen soll: „Bus dich weg ist ein Zusammenschluss von 22 österreichischen Busunternehmen, unter deren Dach wir einen Reiseantritt 100-prozentig garantieren können.“ 

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