th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WALTA hat jede Baustelle fest im Griff

Ob Kabeltrommel, Schlagbohrer oder Bautrockner: Kleine Sender auf Geräten sorgen dafür, dass auf Baustellen nichts mehr verloren geht. Und die vollautomatische Inventarführung ist gleich inkludiert.

Stefan Haas und Michael Stering auf Baustelle.
© Birgit Maier Stefan Haas und Michael Stering haben ein „vollautomatischen digitalen Shadowboards für Baustelle und Firmenbus“ innoviert.

„Eigentlich war er eh ein Superkollege, wenn er auf der Baustelle nicht dauernd die Geräte verlegt hätte“, schmunzelt Stefan Haas, wenn er an einen alten Freund denkt. Und aufgrund dieser „Vergesslichkeit“ und der damit für alle anderen verbundenen ständigen Suche „nach den fehlenden Trümmern“ wurde dieser einige Jahre später auch zum Namensgeber für das Hirschegger Start-up „WALTA“

Denn hier haben „Praktiker“ Stefan Haas (Bild li.) und „Technik-Mastermind“ Michael Stering (re.) mit der Idee eines „vollautomatischen digitalen Shadowboards für Baustelle und Firmenbus“ den Schritt in die Selbständigkeit gewagt – mitten in der Corona-Zeit. „Wir sagten uns: Wann, wenn nicht jetzt? Denn trotz Krise krempeln viele Unternehmen, große wie kleine, die Ärmel hoch und packen an“, so Haas. „Und für diese haben wir eine neue Lösung entwickelt, die hilft, Zeit und Geld zu sparen.“

Soll heißen: Mit der Gerätesuche beim Los- bzw. Heimfahren des Bautrupps ist dank cleverer Technik nun Schluss, ein Blick aufs Handy oder Tablet reicht, um zu wissen, ob alles auch mit dabei ist. „Die am oder im Werkzeug angebrachten Minisender – die W.toks – werden automatisch auf IoT-Funkstandardbasis von den Empfangsstationen (im Bus, dem Baucontainer oder im Lager) erkannt und der genaue Aufenthaltsort des Geräts angezeigt.“ 

Inventarführung inklusive

„Wer möchte, kann zu diesem Basisinfodienst auch noch selbst Details, wie Wartungsbestätigungen oder Rechnungen, einfach digital hinterlegen und WALTA so für die vollautomatische Inventarführung nutzen“, ergänzt Haas. Diese Zusatzfunktion sei mit allen gängigen Aufzeichnungssystemen einfachst kompatibel.

Und ebenfalls ganz einfach funktioniere auch das System an sich: „Im Gegensatz zu ähnlichen Tools am Markt muss man hier nur den W.tok an der Empfangsstation anmelden, indem man ihn daranhält. Plug&Play, das war’s – schon wird der Bestand getrackt, egal ob Bus, Baustelle oder Lager.“
In Echtzeit werde dann angezeigt, was wo sei bzw. wo was fehle, so Haas: „Werkzeuge können per Knopfdruck auch einzelnen Teams zugewiesen werden. Man sieht damit immer auch, wo welche Geräte gerade im Einsatz sind.“ Und weil die Minisender auch fest verklebt werden und der Versuch, diese zu entfernen, sofort das Funksignal unterbreche, sei auch eine Art Diebstahlschutz gegeben.

Spannend ist, dass auch kleinere Geräte wie Akkuschrauber oder Kabeltrommeln von den Bauprofis mit den W.toks versehen werden und nicht, wie man meinen möchte, immer nur die ganz teuren Teile: „Das wurde in unseren Gesprächen mit den Baustellenprofis schnell deutlich: Auf die hochwertigen Geräte passt man automatisch besser auf, die alltäglichen Gebrauchs­tools vergisst man leichter – doch gerade das summiert sich am Ende des Jahres.“

Quergefragt:

Was kostet das WALTA-System?
Wir bieten das Gesamtpaket in 1-2-3-Jahresverträgen an – ab 99 Cent pro Werkzeug/pro Monat.
Wie weit reicht das Signal?
Je nach Bedingungen bis zu 200 Meter.  
Wie viel Werkzeug wird eigentlich verloren?
Steirische KMU berichten von jährlichen Baustellen-„Verlust“-Schäden von mehreren tausend Euro.

Schleifgerät mit W.tok
© Birgit Maier



Der kleine schwarze
Sender zeigt in Echtzeit an, wo sich das Arbeitsgerät befindet.

Das könnte Sie auch interessieren

Reges Treiben in der Grazer Herrengasse.

K(r)ampf um Grazer Öffnungszeiten

So lange wie es die Innenstadt gibt, wird auch über die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Geschäfte diskutiert. Ein Lokalaugenschein nach der Corona-Auszeit... mehr

Die Schlüssel zu den neuen Dienstfahrzeugen wurden von Christian Morawa und Philipp Gady an Josef Herk übergeben.

EuroSkills-Werbeträger auf vier Rädern

BMW Austria als Silber-Sponsor für die Berufs-EM in Graz: Gady stellt EuroSkills einen Pool an Fahrzeugen zu Werbezwecken zur Verfügung. mehr