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WKO ortet Realitätsverlust in der Gewerkschaft

Die ÖGB-Forderungen zeugen für Josef Herk von einer Entfremdung der Gewerkschaft gegenüber der wirtschaftlichen Realität.

Die Forderungen von ÖGB-Chef Horst Schachner nach einer 30-Stunden-Woche und einer Maschinensteuer zeugen für WKO Steiermark Präsident Josef Herk von einer Komplettentfremdung der Gewerkschaft gegenüber der wirtschaftlichen Realität: "Eine solche Umsetzung käme dem größten Jobabbau in der Zweiten Republik gleich. Denn mit einem Schlage würde man der steirischen Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit rauben. Eine gewerkschaftliche Aufforderung zur Abwanderung unserer Betriebe, der wir entschieden entgegentreten", betont Herk.

Worum geht's? 

An der von der Gewerkschaft einmal mehr angezettelten Arbeitszeitdebatte scheiden sich die Geister. Schließlich hat das "Erfolgsmodell" Arbeitszeitverkürzung in Ländern wie Frankreich zur faktischen Deindustrialisierung geführt und gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen nach oben schnellen lassen. "In Österreich würde ähnliches drohen", mahnt Herk. Denn die durchschnittlichen Arbeitskosten liegen derzeit bei heimischen Produktionsbetrieben bei rund einem Viertel der Gesamtkosten. Eine Verkürzung der Arbeitszeit auf eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, wie von der Gewerkschaft gefordert, würde die Produktionskosten hierzulande massiv steigen lassen. "Was das bei mittlerweile marginalen Gewinnmarchen bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausmalen: Ein rigoroser Jobabbau wäre die Folge, der in Kombination mit einer Maschinensteuer - wie von Schachner gefordert - zum wohl größten Arbeitsplatzverlust in der Geschichte der Zweiten Republik führen würde", warnt Herk. Denn dass die vorhandene Arbeit einfach auf mehr Köpfe aufgeteilt werden kann, sei eine "naive Milchmädchenrechnung der Gewerkschaft", die schon aufgrund der vielfach am Arbeitsmarkt nicht passenden oder gänzlich fehlenden Qualifikationen jeglicher Realität entbehrt. 

Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit

Sehr wohl gelte es natürlich über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt - Stichwort Industrie 4.0 - nachzudenken und entsprechende Weichen zu stellen. Und zwar in Richtung noch mehr Forschung und Entwicklung sowie Qualifizierung der Menschen, ist Herk überzeugt. "Ziel muss die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sein. Dafür müssen wir als Sozialpartner die passenden Rahmenbedingungen schaffen, beginnend bei der Entlastung des Faktors Arbeit, speziell was die Lohnnebenkosten belangt, bis hin zur Flexibilisierung selbiger", so Herk abschließend. 


Rückfragehinweis:
Mag. Mario Lugger

Referatsleiter Kommunikation
0316 601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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