th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKO ortet Realitätsverlust in der Gewerkschaft

Forderungen von ÖGB-Chef Schachner kämen dem größten Jobabbau der Zweiten Republik gleich, betont Herk.

An der von der Gewerkschaft einmal mehr angezettelten Arbeitszeitdebatte scheiden sich die Geister. Schließlich hat das „Erfolgsmodell“ Arbeitszeitverkürzung in Ländern wie Frankreich zur faktischen Deindustrialisierung geführt und gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen nach oben schnellen lassen. „In Österreich würde ähnliches drohen“, mahnt Herk. Denn die durchschnittlichen Arbeitskosten liegen derzeit bei heimischen Produktionsbetrieben bei rund einem Viertel der Gesamtkosten. Eine Verkürzung der Arbeitszeit auf eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, wie von der Gewerkschaft gefordert, würde die Produktionskosten hierzulande massiv steigen lassen. „Was das bei mittlerweile marginalen Gewinnmarchen bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausmahlen: Ein rigoroser Jobabbau wäre die Folge, der in Kombination mit einer Maschinensteuer – wie von Schachner gefordert – zum wohl größten Arbeitsplatzverlust in der Geschichte der Zweiten Republik führen würde“, warnt Herk. Denn dass die vorhandene Arbeit einfach auf mehr Köpfe aufgeteilt werden kann, sei eine „naive Milchmädchenrechnung der Gewerkschaft“, die schon aufgrund der vielfach am Arbeitsmarkt nicht passenden oder gänzlich fehlenden Qualifikationen jeglicher Realität entbehrt. 


Sehr wohl gelte es natürlich über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt – Stichwort Industrie 4.0 – nachzudenken und entsprechende Weichen zu stellen. Und zwar in Richtung noch mehr Forschung und Entwicklung sowie Qualifizierung der Menschen, ist Herk überzeugt. „Unser Ziel muss die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sein. Dafür müssen wir als Sozialpartner die passenden Rahmenbedingungen schaffen, beginnend bei der Entlastung des Faktors Arbeit, speziell was die Lohnnebenkosten anlangt, bis hin zur Flexibilisierung selbiger“, so Herk abschließend.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Bundesregierung beschließt Unterstützung der Grazer EuroSkills-Bewerbung 2020

Der Countdown läuft: Noch 15 Tage bis zur Entscheidung ob die Berufs-EM 2020 in Graz oder Helsinki ausgetragen wird. mehr

  • News 2016

Steirische Industrie investiert heuer 2,68 Milliarden Euro

Der Investitionsstau löst sich: 2,68 Milliarden Euro steckt die Industrie in diesem Jahr in ihre Betriebe. Dennoch: Die Motive dafür geben Anlass zur Warnung. mehr

  • Unternehmerinterviews

Mehr Leistungsfähigkeit für Sie und Ihre Mitarbeiter

Smilings® Moringa liefert dem Körper natürliche Energie, stärkt das Immunsystem und fördert die Konzentration. mehr