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Volltreffer mit Venuzle

Mit Venuzle revolutioniert ein Start-up die Sportstättenverwaltung und -buchung. Die Stadt Graz setzt bereits darauf.

Eigentlich wollte Hobbykicker Bernhard Bauer nur mit seinen Freunden Fußball spielen und wissen, wo ein Platz buchbar ist. Heute, drei Jahre später, ist Bauer CEO des mehrfach ausgezeichneten Grazer Start-ups Venuzle und auf dem Sprung ins Silicon Valley. Denn die Suche nach dem freien Sportplatz hat Bauer zum Innovator einer einzigartigen Buchungs- und Verwaltungsplattform für Sportstätten gemacht, auf die nicht nur die Stadt Graz vertraut.

Der Reihe nach:

"Es hat uns erstaunt, dass man heute zwar beim Friseur oder dem Facharzt online seinen Termin eingeben kann, am Tennisplatz oder in der Vereinshalle zum Teil aber noch mit Wandkalendern und händischen Listen gearbeitet wird", erzählt der TU-Absolvent von "stundenlangem Herumtelefonieren", wenn es um einen freien Spielplatz ging. Das zu ändern wurde schnell zur Gründungsidee. Eine Online-Plattform sollte alle Sport- und Freizeitstätten im Land vereinen und Buchungen für Flächen oder Kurse mit einem Klick ermöglichen. "Unser Ziel war es, Vereins- und Sportflächen einfach benutzerfreundlicher zu machen", erklärt Bauer, der sich dazu auch am Innolab der FH Campus 02 coachen ließ.

Ticket ins Silicon Valley

"Gut, dass meine fünf Kollegen und ich damals nicht wussten, dass uns hier zweieinhalb Jahre Softwareentwicklung und tausende Gespräche mit vielen Verantwortlichen bevorstanden", schmunzelt Bauer im Nachhinein. Denn statt sich an die Buchungsplattform zu machen, musste das Venuzle-Team zuvor noch eine Software für die Verwaltung ertüfteln, mithilfe derer Kommunen und Sportstättenbetreiber die alte "Zettelwirtschaft" optimieren und einfach ins digitale Zeitalter transferieren konnten. Die Grazer Verwaltungsinnovation erlaubt nun, nicht nur Plätze oder Kurse online anzubieten, sondern ist auch ein vollwertiges System für alle Vereinsagenden im Hintergrund - von der Rechnungslegung bis zum Mitgliederkontakt. "Wichtiger Partner war von Anfang an die Stadt Graz, die unser System für alle Sportstätten verwendet", berichtet Bauer. Aber auch andere Städte wie Tulln oder Gmunden sowie große österreichische Sportverbände arbeiten längst mit Venuzle. Aktuell testet ein Schweizer Kanton das Tool ebenso wie eine Stadt in Bayern. Und vielleicht klicken auch schon bald Hobbysportler in Übersee aufs Smartphone. Denn Bauer macht sich im Frühjahr 2017 für drei Monate auf nach Kalifornien. "Wir sind unheimlich stolz darauf, dass wir von der AWO ausgewählt wurden, am Silicon-Valley-Programm teilzunehmen."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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