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Voitsberg braucht Ausbau der B70-Packer Straße

Eine weitere Verzögerung dieser zentralen Verbindung der A2 mit dem weststeirischen Zentralraum sei aus Sicht der Wirtschaft fahrlässig. Es wird ein schnellstmöglicher Ausbau gefordert.

B70 Packer Straße, Ortsumfahrung im Abschnitt Mooskirchen – Krottendorf
© Land Steiermark B70 Packer Straße, Ortsumfahrung im Abschnitt Mooskirchen – Krottendorf

Seit Jahren schon wird über den Ausbau der B70 zwischen Mooskirchen und Krottendorf diskutiert. „Damit muss jetzt Schluss sein, wir müssen endlich in eine Phase der Umsetzung kommen“, fordern WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Vizepräsident Andreas Herz sowie Regionalstellenobmann Peter Sükar und Regionalstellenleiter Gerhard Streit. Denn die ausgebaute Straße würde die Region sowohl als Wohn- als auch Arbeitsort massiv aufwerten.

Unterdurchschnittliches Beschäftigungswachstum

Ein Impuls, den Voitsberg dringend notwendig habe. Trotz einer starken Wirtschaft mit hohem industriell-, gewerblichen Anteil gibt es in der Region nämlich ein unterdurchschnittliches Beschäftigungswachstum. „Im Steiermarkschnitt verzeichnen wir für die vergangenen fünf Jahre ein Plus von neun Prozent, der Bezirk Voitsberg liegt hier mit einer Zunahme von 4,3 Prozent klar darunter“, weiß Herk. Darum sei eine infrastrukturelle Aufwertung hier auch von zentraler Bedeutung. Aus- und Einpendeln würde damit massiv erleichtert, was angesichts des eklatanten Fachkräftemangels ­– dieser ist trotz Corona groß – wichtig sei. „Die Betriebe stoßen hier oft an einen Wachstumsplafond: Sie würden gerne einstellen, finden aber am Arbeitsmarkt nicht die passenden Qualifikationen vor“, erklären Herz und Sükar. Umso wichtiger sei eine leistungsfähige Straße, die das Pendeln erleichtere und gleichzeitig die Wohnbevölkerung entlaste. Mit durchschnittlich 20.000 Kraftfahrzeugen pro Tag zählt die B70 nämlich zu den am stärksten befahrenen Straßen der Steiermark, die jetzt zum Teil noch durch Siedlungsgebiet führt. „Aus diesem Grund machen wir uns für den Lückenschluss der B70 stark“, betonen die WKO-Vertreter.

Konjunkturimpuls 

Nicht zuletzt wäre mit diesem infrastrukturellen Lückenschluss auch ein Konjunkturimpuls verbunden, der in Zeiten wie diesen mehr als notwendig sei. Die 55 Millionen Euro an Investitionsvolumen würden einer Untersuchung des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung zu Folge rund 69 Millionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung ins Land bringen. 665 Arbeitsplätze wären durch die Bauphase gesichert. „Darum müssen wir jetzt mit den entsprechenden Verfahren in die Gänge kommen. Ziel sollte ein Baubeginn im Jahr 2023 sein“, so die WKO-Vertreter abschließend.  

WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Regionalstellenobmann Peter Sükar und Vizepräsident Andreas Herz fordern den schnellstmöglichen Ausbau dieser zentralen Straßenverbindung (v.l.)
© Robert Cescutti WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Regionalstellenobmann Peter Sükar und Vizepräsident Andreas Herz fordern den schnellstmöglichen Ausbau dieser zentralen Straßenverbindung (v.l.)

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