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Virtueller Blick in die Berufswelt

Jugendliche können jetzt virtuell in der Arbeitswelt auf Schnuppertour gehen. So erfahren sie hautnah, was man in diversen Jobs eigentlich macht.

Frau mit VR-Brille
© Adobestock, Tierney Die VR-Brille macht Berufsbilder und Arbeitswelten erlebbar.

Modernste Virtual Reality (VR) Technologie (in Stereo-3D mit Spatial Audio) macht es möglich, dass die Fachkräfte von morgen unkompliziert durch die Berufswelten surfen können. Knapp 80 erlebbare Berufsbilder, davon 21 mit 3D-360-Grad-Video stehen derzeit zur Verfügung – und  das ist erst der Anfang. Einsetzbar auf allen Devices von der VR-Brille (Headset) bis zum Laptop, Smartphone oder Tablet mittels einer Web-App. Tablet oder Smartphone dienen dabei als „Fenster“ in die virtuellen Lehrberufswelten. Dort ermöglicht es die Gyroskop-Funktion, sich um 360 Grad zu drehen und frei umzusehen. So lassen sich am Point of Sale (Berufsmessen, Berufsinformationszentren) oder zuhause auf der Couch Lehrberufe hautnah erleben. Alle Details unter wko.at/vbb

Wo kommen diese Brillen zum Einsatz?

  • In allen WKO-Berufsinformationszentren stehen ab sofort österreichweit 60 hochmoderne VR-Brillen zur Verfügung. Wer diese aufsetzt, kann sich direkt in einen Ausbildungsbetrieb „teleportieren“ lassen und sich von Alterskollegen, die dort gerade die Ausbildung absolvieren, den Lehrberuf vorstellen lassen. 
  • Beim Talente Check, den jährlicbh immerhin rund 65.000 Lehrlinge durchlaufen. 
  • Im Berufsorientierungsunterricht in den Schulen oder bei Bildungsmessen mit bis zu 200.000 Kontakten 
  • Über den Berufsinformationscomputer BIC.at werden die Videos in den Lehrberufsprofilen verlinkt und beim Relaunch von Probierdichaus.at, der Berufsorientierungsplattform für Jugendliche, eingebunden.
  • Bei den EuroSkills 2021 in Graz im September können die VR-Brillen unter dem Titel „Try A Skill“ probiert werden.

Vorgestellt werden derzeit insgesamt 80 Lehrberufe, 21 davon sind bereits mit den attraktiven 360-Grad-Videos vertreten. Firmen, die dabei sein möchten, brauchen nur einen Lehrling im 2. oder 3. Lehrjahr sowie ein knappes Zeitbudget für den Dreh. Kosten für Koordination, Drehbücher und Reisekosten für das Filmteam werden von der WKÖ übernommen. Die Preise für die Videos sind gestaffelt:  Ab 9.935 Euro (netto) für zwei Videos. 

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