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Viele Gründe fürs Gründen

Warum wird jemand Einzelhändler und welche Strategien stecken dahinter? Teil eins der KMU-Forschung-Austria-Studie forscht nach den Motiven.

40.000 Unternehmer sind österreichweit im Einzelhandel tätig – und jedes Jahr gründen 4.000 Menschen hier ihr persönliches Business. Grund genug für die Bundessparte Handel, gemeinsam mit der KMU Forschung Austria den Motiven hinter der Selbständigkeit im Einzelhandel auf den Grund zu gehen. Die Ergebnisse des ersten Teils der Studie (s. Info-Link) wurden nun veröffentlicht:

„Bei der Antwort auf die Frage, warum im Einzelhandel gegründet wird, stehen Pull-Faktoren wie Selbstverwirklichung (78 Prozent), die Umsetzung eigener Ideen (58 Prozent) oder das Erkennen einer Marktchance (49 Prozent) im Vordergrund“, erzählt Roman Seeliger, stv. Geschäftsführer der Bundessparte Handel. Dem gegenüber stehen deutlich weniger sogenannte Push-Faktoren – wie fehlende Aufstiegsperspektiven (26 Prozent) oder eine Beendigung/Verhinderung von Arbeitslosigkeit (16 Prozent) – hinter den Entschluss, im Einzelhandel selbständig zu werden. Knapp 400 Unternehmer in der Branche wurden befragt – unter anderem auch zur Einschätzung des Marktumfeldes. Hier zeigt sich, dass in puncto E-Commerce noch viel Luft nach oben besteht. Denn lediglich die Wettbewerbsfähigkeit am regionalen Markt wird mit 75 Prozent als hoch eingeschätzt, am internationalen Markt schätzen nur 16 Prozent ihre Chancen als gut ein. „Das Internet würde Möglichkeiten zur Erschließung des gesamtösterreichischen und internationalen Marktes bieten“, ergänzt Seeliger, jedoch werde diese Chance gerade von Kleinst- und Kleinunternehmen nicht ausreichend genutzt. Dennoch gaben 75 Prozent der Studienteilnehmer an, mit proaktiven Maßnahmen auf Marktveränderungen zu reagieren.

Was die Unternehmensstrategien betrifft, weist die Studie ein starkes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und langfristiges Bestehen aus. 83 Prozent der Befragten nennen dies als wichtigstes Ziel. An zweiter Stelle folgt die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen (67 Prozent). Das spiegle die zentrale Rolle des Handels als zentraler Arbeitgeber wider, so Seeliger. Spannend ist hier ebenso, dass sich vor allem bei den jüngeren Einzelhändlern die Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte an ihrer Strategie – etwa bei der Wahl von Lieferanten – festmachen lässt.


Von Veronika Pranger (Steirische Wirtschaft),

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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