th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Versicherungen als regionaler Motor

Die steirischen Versicherer generieren eine jährliche regionale Wertschöpfung von 372 Millionen Euro – das zeigt eine aktuelle Studie.

Erstmals wurde wissenschaftlich erhoben, welche volkswirtschaftliche Bedeutung die heimischen Versicherungshäuser haben. In einer Studie hat das Team rund um die Autoren Christian Theuermann und Peter Meiregger  von der FH Campus02 diese Branche umfassend analysiert (siehe auch Infokasten).

Demnach zeichnen die Versicherer für eine jährliche Regionalwertschöpfung von 372 Millionen Euro verantwortlich. Schäden, etwa nach schweren Unwettern, würden meist von örtlich ansässigen Unternehmen behoben, was direkt der regionalen Wirtschaft zugute käme. Rund 80 Prozent der von den Kunden eingezahlten Prämien fließen laut Studie über den Leistungsweg wieder an die privaten und gewerblichen Versicherungsnehmer zurück: Insgesamt sind das in der Steiermark rund 1,7 Milliarden Euro. Auch die Abgabenleistung der Versicherungswirtschaft ist durchaus imposant: Die direkten, indirekten und induzierten Steuereffekte machen jährlich etwa 680 Millionen Euro aus. Zum Vergleich: Das sind rund zwölf Prozent des steirischen Landesbudgets

Wichtiger Beitrag zum Allgemeinwohl

Diese Kernzahlen sind die Antwort auf die Fragestellung der Studie, die die „Steirische Gesellschaft für Versicherungsfachwissen“ (StGV) in Auftrag gegeben hat. „Eine Sammlung von Daten in dieser Form wurde in Österreich noch nie erstellt. Die marktführenden Versicherungsunternehmen in der Steiermark wollten aber wissen: Welche Wirkung haben wir auf das Bundesland? Welche Impulse setzen unsere Leistungen für regionale Klein- und Mittelbetriebe“, erklärt der Obmann der Plattform, Uniqa-Landesdirektor Johannes Rumpl, die Motivation für die Studie. Nun liegen die Antworten auf dem Tisch und bestätigen etwa auch Wolfgang Gratzer, den Regionaldirektor der Generali Versicherung: „Wir sind ein wichtiger Arbeitgeber und Auslöser regionaler Wertschöpfung – und darüber hinaus tragen wir wesentlich zur Finanzierung des Landeshaushaltes bei. Damit leisten wir in verschiedenen Bereichen einen wichtigen Beitrag zum Allgemeinwohl“, sagt Gratzer.
Auch den sozialen Effekt von Versicherungen – dass sie Menschen Sicherheit geben – dürfe man nicht vergessen. „Nur Versicherungen können Menschen gegen existenzbedrohliche Risken absichern“, betont etwa der Landesdirektor der Donau Versicherung, Heimo Karpf.
Für die Zukunft jedenfalls sei die Branche recht gut gewappnet, wie die beiden Studienautoren festhalten: Das Wachstum der Branche lag in den vergangenen Jahren im Schnitt jährlich bei soliden 0,8 Prozent – und die demographische Entwicklung sei in der Zukunft ein „positiver Impact“ für die Branche.

Zusammenfassug der Studienergebnisse:

  • Die jährliche direkte Regionalwertschöpfung durch Versicherungsleistungen beläuft sich auf rund 372 Millionen Euro.

  • Jeder ausbezahlte Euro löst zusätzliche 1,24 Euro an Wertschöpfung aus.

  • Die Branche hat ihre Mitarbeiteranzahl in den vergangenen fünf Jahren um 5,7 Prozent gesteigert. Insgesamt sichert die Versicherungswirtschaft rund 7.200 steirische Arbeitsplätze ab – die, wie die Zahlen zeigen, auch krisensicher sind.

  • Der steirische Versicherungsmarkt ist in den letzten Jahren durchschnittlich um 0,81 Prozent gewachsen und zeigt auch zukünftiges Steigerungspotenzial bezüglich des Prämienvolumens

  • Die direkten, indirekten und induzierten Steuereffekte belaufen sich auf 680 Millionen Euro – das sind etwa zwölf Prozent des Landesbudgets.

  • Rund 80 Prozent der Prämien fließen als Leistungen zurück an den Kunden.



Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016

"Meine Hände sind das Instrument in jeder Behandlung!"

Michael Kogler trägt mit seiner ganzheitlich orientierten Shiatsu-Praxis zur Gesundheitsvorsorge und Regeneration bei.   mehr

  • News 2016

Fonds werden immer interessanter

17 Milliarden Euro haben die Negativzinsen den heimischen Sparer schon gekostet. Fonds könnten eine Alternative sein. mehr

  • Presseaussendungen 2017

Holzbau-Meister: Rechtsinterpretation des Landes Steiermark pfuscht den Zimmermeistern ins Handwerk und konterkariert langjährig geübte Praxis

Von einer schon erledigt geglaubten Diskussion sind nun die Holzbau-Meister in der Steiermark eingeholt worden. Es geht um die baugesetzliche  Planungsberechtigung, die zum Beispiel für das Einreichen von Einreichplänen bei der Gemeinde notwendig ist. mehr