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Jubel um "Unternehmerinnen des Jahres"

Exakt 29.818 steirischen Unternehmen sind in weiblicher Hand – vier von ihnen wurden nun in verschiedenen Kategorien zur "Unternehmerin des Jahres 2021" gekürt.

WKO Steiermark Vizepräsidentin Gabi Lechner (l.) und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (r.) gratulieren den Unternehmerinnen des Jahres 2021: Nicole Moser, Jennifer Kribernegg, Tanja Pschait und Michaela Hösele (v.l.)
© Foto Fischer WKO Steiermark Vizepräsidentin Gabi Lechner (l.) und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (r.) gratulieren den Unternehmerinnen des Jahres 2021: Nicole Moser, Jennifer Kribernegg, Tanja Pschait und Michaela Hösele (v.l.)

Die Zahl der Unternehmerinnen wächst und wächst: Lag der weibliche Anteil bei den Unternehmensgründungen vor zehn Jahren noch bei 39,3 Prozent, so sind es heute stolze 46,2 Prozent (exklusive PersonenbetreuerInnen). Wie stark die steirische Wirtschaft mittlerweile von Frauen geprägt ist, zeigt auch ein Blick in die „Führungsetagen“: Mehr als ein Drittel aller Betriebe (37,9 Prozent) in der Steiermark – exakt 29.818 – werden von Frauen geführt, Tendenz steigend. Im Schnitt sind diese 47 Jahre alt. Die Statistik hier im Detail: 7,4 Prozent der steirischen Unternehmerinnen sind 29 Jahre oder jünger, 18,6 Prozent entfallen auf die 30- bis 39-Jährigen, 28 Prozent sind zwischen 40 und 49 Jahre alt, 32,8 Prozent zwischen 50 und 59 Jahre sowie 13,3 Prozent sind 60 Jahre oder älter.

Am 11. Oktober 2021 wurde nun zum bereits sechsten Mal von „Frau in der Wirtschaft“ (FiW) die „Unternehmerinnen des Jahres“ in vier Kategorien im Europasaal der WKO Steiermark gekürt. Die Verleihung wurde von Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl gemeinsam mit WKO Steiermark Vizepräsidentin und FiW-Landesvorsitzender Gabriele Lechner vorgenommen – in Kooperation mit der Steiermärkischen Sparkasse. In vier Kategorien wurden auch in diesem Jahr von einer fachkundigen Jury die Siegerinnen zur „Unternehmerin des Jahres 2021“ gekürt.

Die Plätze eins bis drei aller Kategorien mit ihren Laudatorinnen und Laudatoren sowie Sponsoren.
© Foto Fischer Die Plätze eins bis drei aller Kategorien mit ihren Laudatorinnen und Laudatoren sowie Sponsoren.

Besonders im Fokus standen dabei Leistungen und Einsatz für den Wirtschaftsstandort Steiermark – und hier vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie. Der Preis in der Kategorie „Beste Neugründerin“ geht in diesem Jahr an Michaela Hösele und Ulrike Walther (beide Aniveri GmbH). Den Award zur Unternehmerin des Jahres in der Kategorie „Beste Durchhalterin“ holt sich DI Tanja Pschait (Tanja Pschait Trockenbau GmbH). Die Kategorie „Beste Innovatorin“ sicherte sich Jennifer Kribernegg (Tattoo Arts by JK) und den heuer bereits das zweite Mal vergebenen „Publikumspreis“ konnte Nicole Moser (Babyrella e.U.) für sich entscheiden.

Die Steckbriefe der Siegerinnen:

Kategorie: Beste Neugründerin

Michaela Hösele & Mag.a Ulrike Walther

Aniveri GmbH, Kalsdorf, www.aniveri.com

Die Aniveri GmbH wurde als Start Up im Juni 2020 in der Corona Pandemie von Michaela Hösele und Mag. Ulrike Walther gegründet, die hier großen Mut zeigten. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Tiergesundheit. „Aniveri“ steht für eine intelligente Analyse von Katzen und Hunden und verfolgt dadurch einen neuen Ansatz im Feld der Kleintier-Gesundheit. Durch die Haarmineralanalyse kann der Gesundheitszustand des Tieres ermittelt und daraufhin ein Ernährungsplan erstellt werden. Zusätzlich wird ein Monitoring-Tool über Tierärzte angeboten, in dem der aktuelle Zustand des Tieres (z.B.: Körperkonstitution, Aktivitätslevel, Toxinbelastung und Nährstoffversorgung) analysiert wird.

 

Kategorie: Beste Durchhalterin

DIin Tanja Pschait

Tanja Pschait Trockenbau GmbH, Wagna, www.pschait.com

Tanja Pschait führt das Trockenausbauunternehmen, die Tanja Pschait Trockenbau GmbH seit dem Jahr 2018 mit dem Schwerpunkt auf hochwertigen Innenausbau und Schallschutzmaßnahmen und zeigte als Unternehmerin in der Corona-Pandemie viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Die größte Herausforderung war der Start eines großen Wohnbauprojektes, das zugleich mit dem Lockdown und der Herausforderung der Doppelbelastung durch Fortführung und Leitung ihres Unternehmens trotz Schwangerschaft und Geburt ihres zweiten Sohnes zusammenfiel. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 9 MitarbeiterInnen und wird im heurigen Jahr noch auf 14 MitarbeiterInnen wachsen.

Kategorie: Beste Innovatorin

Jennifer Kribernegg

Tattoo Arts by JK, Preding, www.tattoo-arts.at

Schon im Alter von 15 Jahren begann Jennifer Kribernegg ihre Ausbildung zur Tätowiererin, in der sie ihr künstlerisches Talent und ihre Kreativität, aber auch ihr Talent im Umgang mit Menschen unter Beweis stellen konnte. Mit der Unternehmensgründung von Tattoo Arts by JK im Jahr 2007 eröffnete sie ihr eigenes Studio in Preding im Bezirk Deutschlandsberg. Mittlerweile besteht ihr Team aus weiteren 4 Personen, die sie selbst ausgebildet hat. Das Unternehmen bietet als innovative Dienstleistung Brustwarzenrekonstruktionen durch eine fotorealistische 3-dimensional wirkende Tätowierung der Brustwarze an, sodass das verlorene optisch–anatomische Gleichgewicht der Brust nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung wieder hergestellt werden kann. Dadurch wird es Frauen nach dieser schweren Lebensphase ermöglicht, sich wieder ein Stück Lebensqualität zurückzuholen.

 

Kategorie: Publikumspreis

Nicole Moser

Babyrella e.U., Graz, www.babyrella.at

Ausgezeichnet mit 618 Online-Stimmen hat das Unternehmen Babyrella e.U. von Nicole Moser den Publikumspreis für sich entschieden. „Babyrella“ ist ein Start-Up für nachhaltige Kinderausstattung in Graz. Nach ihrer Ausbildung und mehrjähriger Tätigkeit im Bereich Sales & Marketing wagte Nicole Moser den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete 2018 einen Shop für nachhaltige Kinderausstattung. Das Produktportfolio besteht aus gebrauchten Hochstühlen samt Zubehör und Kinderausstattung, Kinderzimmeraccessoires und Spielzeug. Bei der Auswahl des Sortiments steht vor allem die Verwendung hochwertiger nachhaltiger Materialien im Vordergrund. Die Idee hinter Babyrella wurde vor allem aus dem Nachhaltigkeitsgedanken geboren. Dieses Konzept kann hier vielleicht auch zu einem Umdenken bewegen, denn gerade hochwertige Kinderausstattung kann durchaus mehrmals verwendet werden und so ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit geleistet werden.


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