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Umstieg auf das neue Gehaltssystem

Ab 1. Jänner 2022 gilt im Handel ausschließlich das neue Gehaltssystem. Bis dahin muss der Umstieg mit allen Mitarbeitern bereits erfolgt sein.

Angestellte im Lebensmittelhandel
© Littlewolf1989, Adobestock Der Kollektivvertrag für Mitarbeiter und Lehrlinge im Handel wurde modernisiert.

Viele Handelsunternehmen haben ihre Angestellten und Lehrlinge bereits nach dem neuen Gehaltssystem eingestuft. „Für all jene, die dies noch nicht getan haben, ist es nun aber an der Zeit, denn nach einer vierjährigen Übergangsphase gilt ab 1. Jänner 2022 nur mehr das neue System“, so Isabella Schachenreiter-Kollerics, die in der Sparte Handel für kollektivvertragsrechtliche Fragen zuständig ist. 

Wichtig: Die Mitarbeiter müssen mindestens drei Monate vor dem Umstiegsstichtag schriftlich darüber informiert werden, und mindestens vier Monate davor müssen sie einen Dienstzettel mit ihrer neuen Einstufung erhalten. Der Umstieg muss zudem bei allen Mitarbeitern zum gleichen Zeitpunkt erfolgen. „Wer also aktuell neue Mitarbeiter anstellt, der könnte dies gleich als Gelegenheit für einen Umstieg für alle nutzen“, empfiehlt Schachenreiter-Kollerics. Das modernisierte System mit seinen acht Beschäftigungsgruppen von A bis H bringt so manche Vorteile für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter: „So wurde etwa durch eine genauere Definition und Beschreibung der Beschäftigungsgruppen Rechtssicherheit geschaffen, was die Einstufung erleichtert“, so die Expertin. Außerdem gibt es künftig nur mehr eine Gehaltstafel für sämtliche Branchen im Handel anstatt wie bisher acht Gehaltstafeln und zwei Gehaltsgebiete. 

Attraktive Jobs für junge und ältere Mitarbeiter

Neu ist auch, dass die Einstiegsgehälter in der Branche auf 1.740 Euro angehoben wurden, während  die Kurve nach hinten abgeflacht wurde. Die Anrechnung der Vordienstzeiten bei Neueintritt wurde auf sieben Jahre gedeckelt. Dies soll einen Ausgleich zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern schaffen. Denn das bisherige System hat zum einen den Einstieg in die Branche wenig attraktiv gemacht und zum anderen dazu geführt, dass etwa ein Mitarbeiter, der mit 15 Jahren ins Berufsleben eingestiegen ist, durch den Anstieg der Verdienstkurve und die Anrechnung sämtlicher Vordienstzeiten schon im jungen Alter von 36 Jahren für Arbeitgeber zu teuer  wurde. 

„Das neue System soll die Branche nun zum einen für Junge interessanter machen und zum anderen sollen dadurch erfahrene, langjährige Mitarbeiter für die Betriebe leistbar bleiben“, so Schachenreiter-Kollerics. Von der Deckelung der Vordienstzeiten erwarte man sich zudem einen Mitarbeiterbindungseffekt, da ein Arbeitgeberwechsel dadurch weniger attraktiv werde, so Schachenreiter-Kollerics. 



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