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Umsatzplus für Dienstleister

2015 war ein gutes Jahr für die Consultingbranche: Mit einem Plus von 5,9 Prozent stieg der Umsatz deutlich.

Die mehr als 120.000 Dienstleister des Informations-, Kommunikations- und Consultingsektors haben 2015 ein im Branchenvergleich beachtliches Umsatzwachstum von 5,9 Prozent erwirtschaftet und tragen damit 66 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Das zeigen aktuelle Zahlen aus der Branche, die von der KMU Forschung Austria erhoben wurden. Eine konstant hohe Exportquote von mehr als 14 Prozent und eine Investitionsquote von sechs Prozent runden ein bemerkenswert gutes Wirtschaftsergebnis ab, das unlängst von Robert Bodenstein, dem Obmann der Bundessparte, sowie Walter Bornett, dem Direktor der KMU Forschung Austria, präsentiert wurde.

Gute Zahlen

"Die wissensbasierten Dienstleister sind ein dynamischer Motor und Transformator im rasanten Übergang zum digitalen Dienstleistungszeitalter", erklärte Bodenstein. Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche forciere einerseits die arbeitsteilige Wirtschaft, löse aber andererseits auch einen starken Trend zum Outsourcing aus. Die Kombination von industrieller Fertigung und Dienstleistung bilde im Endeffekt den produktiven und innovativen Kern neuer Wertschöpfungsprozesse in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft. Der Trend, immer mehr Dienstleistungen nicht mehr im eigenen Haus vorzuhalten, befeuere die Geschäftsmodelle wissensbasierter Kreativbranchen. "Das ist auch der Nährboden für einen Mitgliederzuwachs von mehr als 50 Prozent in den vergangenen zehn Jahren", erklärt Bodenstein. Auch für 2016 zeigt man sich optimistisch: 52 Prozent der Unternehmen in der Branche rechnen aktuell mit einer weiterhin guten bis sehr guten Auftragslage. 


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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