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Ukraine-Krise: Das Hilfspaket steht

Betriebe, die durch die Ukraine-Krise und die EU-Sanktionen Einbußen haben, sollen nun Unterstützung erhalten.

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Handel mit Russland soll betroffenen Unternehmen nun geholfen werden, Ersatzmärkte zu erschließen. Dafür stockt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die Internationalisierungsoffensive, die sein Ministerium gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich trägt, um 2,5 Millionen Euro auf. Betriebe, die konkrete Auftragsverluste oder aufgrund der allgemeinen Unsicherheiten im Russland-Geschäft Einbußen erleiden, werden mit diesem Geld bei der Erschließung von Zukunftsmärkten in Asien sowie in Süd- und Nordamerika unterstützt.

Verschiedene Möglichkeiten
Angeboten werden etwa eine spezielle Fernmarktförderung, die Unterstützung von Exportkooperationen oder die Übernahme von Beratungskosten für Genehmigungsverfahren im Ausland. WK-Experten der Außenwirtschaft Austria stehen Betrieben bei der Abwicklung zur Seite. Als weitere Maßnahme wird die staatliche Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) ihre Garantieinstrumente erweitern. Zielgruppe sind wirtschaftlich gesunde Unternehmen, die Finanzierungsproblemen haben, welche nachweislich von den Russland-Sanktionen verursacht werden. Das verfügbare Garantievolumen umfasst 100 Millionen Euro. Daneben stehen Instrumente wie Kurzarbeit und Arbeitsstiftungen zur Verfügung.

Schaden minimieren

"Schon jetzt mehren sich die Schadensmeldungen aus der Wirtschaft", weiß WKÖ-Präsident Christoph Leitl. "Noch mehr Einbußen können und wollen wir uns angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums nicht leisten. Es droht eine längerfristige Vertrauenskrise, wenn wir nicht aktiv gegensteuern." Sollte sich die Lage verschärfen, setzt sich die WKÖ für massive Unterstützungsmaßnahmen auch auf europäischer Ebene ein: So könnten etwa das Beihilfenrecht temporär gelockert und EU-Garantien gegeben werden.

Förderpolitik

Wichtige Impulse für das Wirtschaftswachstum und für KMU erhofft sich Leitl aus der Förderpolitik der EU bis 2020. Durch die Reform der EU-Regionalpolitik soll es zu einer Verdoppelung der EU-Mittel für KMU von derzeit 70 auf 140 Milliarden Euro europaweit kommen, so Leitl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissar Johannes Hahn und Staatssekretär Harald Mahrer anlässlich des Europatags der WKÖ. "Für Österreich werden in der neuen Fördermittel-Periode rund 1,24 Milliarden Euro zur Verfügung stehen", erläuterte Hahn, der der Kommission unter Jean-Claude Juncker als Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen angehören wird.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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