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Über Alternativen zum Sparbuch

Wir haben die steirischen Banker rund um die heurigen Weltspartage um ihre Einschätzungen zum Sparverhalten und ihre Veranlagungstipps gebeten.

Steirische Banker
© BAWAG, Werner Krug, Foto Furgler, Volksbank Steiermark, Hoffmann Sabine, Gabi Moser, Arnold Poeschl Die heimischen Banker geben Veranlagungstipps zu den Weltspartagen.

Soll man in Zeiten von Mikrozinsen auf täglich fälliges Geld setzen? Oder doch lieber langfristig und mit der Aussicht auf höhere Ertragschancen investieren? Anlässlich der heurigen Weltspartage haben wir weiß-grüne Banker um ihre Expertise gebeten.

Robert Hengsberger, BAWAG: „So unterschiedlich wie die Sparmotive sind auch die Produkte. Wir merken, dass Kunden einen Teil ihres Geldes mittel- oder längerfristig veranlagen möchten, um die Chance auf attraktivere Erträge aus Wertpapieren zu nutzen.“

Gerhard Fabisch, Steiermärkische Sparkasse: „Für kurzfristige Anlagen ist das Sparbuch sinnvoll, für langfristiges Sparen aber nicht. Man sollte die Vielfalt an Veranlagungsformen nutzen. Das Sparbuch allein kann den Vermögenszuwachs nicht sicherstellen.“

Andreas Unger, UniCredit Bank Austria: „Der Umstieg auf chancenreichere Veranlagungen wie Wertpapier-Sparen wird immer beliebter. Auch der Trend zu nachhaltigen Veranlagungen hat während der Corona-Krise einen deutlichen Schub bekommen.“

Martin Gölles, Hypo Steiermark: „Zur Deckung eines kurzfristigen Kapitalbedarfs ist nach wie vor das Sparbuch bzw. Online-Sparen zu empfehlen. Eine Veranlagung, die langfristigen Kapitalerhalt zum Ziel hat, ist mit Investitionen in Sachwerte verbunden.“

Regina Ovesny-Straka, Volksbank Steiermark: „Mit Fonds ist man flexibel und kann bereits mit geringen monatlichen Beträgen am Kapitalmarkt partizipieren. Sie bieten attraktive Alternativen, um Liquidität nicht am Konto oder Sparbuch bunkern zu müssen.“

Martin Schaller, RLB Steiermark: „Auf Sparbüchern und Girokonten der steirischen Raiffeisenkunden liegen 17 Milliarden Euro – so viel wie noch nie. Aber die EZB hält die Zinsen niedrig. Deshalb sind Alternativen in der Geldanlage wichtig.“

Heimo Haidmayer, Schoel­ler­bank: „Allein durch die Inflation verloren Bareinlagen in Österreich seit 2015 jährlich 1,5 Prozent an Kaufkraft. Mit einem Investitionshorizont von wenigen Jahren sollte man jedenfalls vom Sparer zum Anleger werden.“

Nikolaus Juhasz, BKS Bank: „In den letzten Monaten sind nachhaltige Veranlagungen weiter in den Fokus gerückt. Die Pandemie hat diesen Trend verstärkt. So spielen Social und Green Bonds eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von nachhaltigen Projekten.“


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