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US-Baustoffindustrie setzt auf Gleisdorfer "Popcorn-Effekt"

Zwei millionenschwere neue Anlagen gingen bei Bublon in Betrieb: Die Binder+Co-Tochter will damit die USA erobern.

Bereits drei Anlagen zur Herstellung von „Microspheres“ sind in Gleisdorf in Betrieb.
© kk Bereits drei Anlagen zur Herstellung von „Microspheres“ sind in Gleisdorf in Betrieb.

Mikroskopisch kleine Kügelchen sind es, die der Gleisdorfer Betrieb Bublon vertreibt: „Unsere sogenannten ‚Microspheres‘ sind winzige, innen hohle Teilchen aus dem umweltfreundlichen Basismaterial Perlit, die als Füllstoff Anwendung finden“, erklärt Bublon-Geschäftsführer Michael Wimmer. „Im Grunde verkaufen wir verpacktes Vakuum“, schmunzelt Wimmer. Die Herstellung der „Microspheres“ allerdings ist hochkomplex: Das Ausgangsmaterial Perlit wird dabei durch intensive Wärmeeinwirkung ausgedehnt. Aus den feinen Sandkörnern werden dadurch kleine, hohle Kügelchen. Das Verfahren lasse sich „durchaus mit „Popcorn in der Mikrowelle vergleichen“, erklärt Wimmer, „allerdings wesentlich kontrollierter“.

Ein einbringliches Geschäft: 3.000 Tonnen Kapazität zur Produktion des natürlichen Leichtfüllstoffs, der hohe Dämm- und Isoliereigenschaften aufweist, wurden im abgelaufenen Jahr in Gleisdorf geschaffen – zwei neue, insgesamt zwei Millionen schwere Anlagen sind dazu in Betrieb gegangen. Insbesondere in der Baustoff-, Kunststoff- und Lackindustrie finden die „Microspheres“ Anwendung. Speziell in den USA ortet Wimmer hohes Wachstums­potenzial: „In der dortigen Baustoffindustrie geht zurzeit die Post ab. Wir werden hier künftig zahlreiche Bublon-Logos sehen“, betont Wimmer. Konkret sollen die Bublon-„Microspheres“ in Dämmmaterial, Spachtelmasse und als Leichtfüllstoff eingesetzt werden. Auch die Anlagen zur Produktion will Bublon am US-Markt absetzen.

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