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Trofaiach setzt auf Frauenpower

Die City von Trofaiach hat dank des Entwicklungskonzeptes der Stadt wieder etwas zu bieten. Vor allem Frauen haben hier das Heft in die Hand genommen.

S. Krainz, M. Hengstler, N. Hochsteiner, R. Köck und C. Lang (von links oben, im Uhrzeigersinn) geben in Trofaiachs Innenstadt den Ton an
© KK R. Köck, S.Krainz, M. Hengstler, C. Lang und N. Hochsteiner (v. l.) geben in Trofaiachs Innenstadt den Ton an.

Leoben. Seit drei Jahren wird seitens der Stadtgemeinde Trofaiach intensiv an die Belebung der Innenstadt gearbeitet. Und das Projekt trägt bereits Früchte – die zu einem großen Teil in Frauenhand sind: Allein in der „Hauptstraße“ hat die „Steirische Wirtschaft“ beim Lokalaugenschein auf nicht einmal 150 Metern Wegstrecke gleich fünf Jungunternehmerinnen getroffen.

Zum Beispiel Carmen Lang: Die gelernte Schneiderin hat sich mit ihrem eigenen Geschäft einen Jugendtraum erfüllt. „Ich wollte immer schon etwas Eigenes haben, vor allem wegen der freien Zeiteinteilung“, schildert die Mutter eines behinderten Kindes. Im Frühsommer 2018 war es so weit – und mit Hilfe der Stadt, die beim Stadtfest fleißig Werbung für ihre Innenstadtbetriebe machte, waren die Auftragsbücher von Lang schnell voll. „Es läuft prima!“

Nur einige Meter weiter trifft man Raphaela Köck. Die 26-Jährige verkauft in ihrem Laden „Raphi’s Schmankerln“ regionale Lebensmittel. „Biowurst und Eier aus Trofaiach, Marmeladen, Schnäpse, Molkereiprodukte, Brot aus der unmittelbaren Umgebung“, so Köck. Seit eineinhalb Jahren führt die junge Frau schon ihr Geschäft und hat alle ihre Lieferanten persönlich besucht.

Einen Traditionsbetrieb übernommen haben hingegen Sabine Krainz und Michaela Hengstler: Sie haben „Spielwaren Hütter“ im Juni übernommen und nach zwei Monaten Umbau rechtzeitig zum Schulbeginn wieder eröffnet. „Wir haben kaum Zeit zum Durchschnaufen gehabt, irgendetwas hat bei uns immer Saison“, lachen die beiden Unternehmerinnen, die zuvor beide auch als Mitarbeiterinnen bei Heimo und Else Hütter und zuletzt bei einer großen Kette tätig waren. „Das Konzerndenken hat uns aber mehr und mehr genervt. Wir wollen unseren Kunden auch Sonderwünsche erfüllen können.“

Außergewöhnlich ist auch die Geschichte von Natascha Hochsteiner, die das Traditionsgasthaus Schnuderl als „Trofaiach-Wirt“ wiedereröffnet hat – und das, nachdem das Gasthaus schon drei Jahre lang geschlossen war. „Ich bin nach Trofaiach gezogen und wollte mich hier unternehmerisch einbringen. Seitens der Stadtentwicklung hieß es: Wir brauchen ein Gasthaus im Zentrum. Ich sagte: Okay, machen wir ein Gasthaus im Zentrum.“ Also wurde renoviert und investiert: Seit April bietet Hochsteiner mit ihrem Team bodenständige österreichische Küche mit regionalen Produkten und als eines der wenigen Wirtshäuser in der Gegend zusätzlich zu Fleisch- auch vegetarische Menüs. Geöffnet hat der Trofaiach-Wirt von Mittwoch bis Sonntag.

Von Klaus Krainer.

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