th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Zahl der heimischen Transporteure weiter gesunken

Frächterobmann Albert Moder: „Transportpreise wären um 30 Prozent anzuheben!“

Betrachtet man die Entwicklung der heimischen Transporteure, so ist die Bilanz negativ. Waren es in Glanzzeiten um das Jahr 2008 noch weit mehr als 2500 Frächter, so waren es 2011 nur noch 1536, und heute nur mehr 1460 in der Steiermark. Tendenz weiter sinkend. Der Preisdruck aus dem Ausland hat die heimische Branche in die Knie gezwungen. Höhere Lohnnebenkosten, höhere Kfz-Steuer, höhere Abgaben, höhere Mautkosten als in den südlichen und östlichen EU-Ländern in der Nachbarschaft haben die ausländischen Transporteure aufleben lassen und viele heimischen Betriebe ins Ausland verdrängt (sogenanntes Ausflaggen). Die Lohnkosten der ausländischen Fahrer betragen lt. Informationen aus der Branche max. 30% der Lohnkosten der heimischen Fahrer.

„Die Kabotage, also inländische Transportleistungen durch ausländische Unternehmer, führt für viele heimische Frächter zum Tod", beklagt der steirische Obmann der Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe. Moder fordert von der Politik in Österreich und den Politikern der EU endlich entsprechende Schritte zum Schutz der heimischen Transportwirtschaft zu setzen. Aber er mahnt im gleichen Atemzug auch von den heimischen Kunden in der Preispolitik bei Verhandlungen mit Frächtern Fairness ein: „Der Spritpreis allein macht nicht den Transportpreis aus. Derzeit sind zwar die Dieselpreise sehr tief, jedoch die anderen Kosten in der Transportbranche sind gestiegen. Damit rechtfertigt der niedere Dieselpreis nie und nimmer weitere Preiskämpfe nach unten.“

 

Von seinen Branchenkollegen fordert Moder Kostenwahrheit. „Denn eigentlich müssten die derzeitig kursierenden Transportpreise um 30 Prozent angehoben werden, um die Transportbetriebe vor dem langfristigen Ruin zu bewahren. Ein Nachgeben auf den Preisdruck zögert a la long nur das Sterben hinaus“, betont Moder und appelliert: „Ein Zusammenhalt in der Branche würde vieles erleichtern.“


Rückfragehinweis:

DI Anja Genser
Geschäftsführerin der Fachgruppe Güterbeförderung
WKO Steiermark
T 0316/601-655
anja.genser@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016

Schreiben mit Chribs

Bei Christina Boiger ist Schreiben lernbar und das genau dort, wo ihre Kunden sie brauchen. mehr

  • Newsletter 2016

Weniger Steuern für Aushilfskräfte

Aufatmen für Unternehmer, die auf Aushilfskräfte angewiesen sind. Ab 2017 wird die Beschäftigung steuerlich erleichtert. Dazu die Expertin. mehr

  • Newsletter 2016

So rechnet sich der Urlaub

Häufig gestellte Frage: Wann kann das Kalenderjahr zur Berechnung des Urlaubsanspruches herangezogen werden? mehr